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Karl Schaper
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Karl Schaper (* 10. April 1920 in Berel bei Salzgitter, Niedersachsen; lebt in Apelnstedt (Gemeinde Sickte) bei Wolfenbüttel) ist ein deutscher Maler, Bildhauer, Grafiker und Konzeptkünstler. Er gehört zu den bedeutenden Vertretern der Abstrakten Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg.
Karl Schaper ist vor allem bekannt durch seine imaginäre Korrespondenz mit toten und lebenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik oder Märchen auf überdimensionalen, holzgeschnitzten Briefen. Schapers Kunst ist gesellschaftskritisch, seine künstlerischen Themen zeigen sich politisch engagiert.
Karl Schaper studierte nach 1945 in Düsseldorf, Paris und an der Kunstakademie in Kassel.
Karl Schaper hatte während des Zweiten Weltkriegs in Kroatien ein traumatisches Kriegserlebnis, das er als Erfahrung immer wieder, mythologisch verpackt, in seiner Kunst verarbeitet.
Er ist mit der Malerin Susanne Schaper verheiratet. Beide arbeiten auch künstlerisch eng zusammen. Die künstlerische Arbeit der Schapers bekommt internationale Anerkennung und Aufmerksamkeit, als sie 1959 auf der documenta 2 in Kassel und 1960 bei Triennale von Mailand ausstellen.
Zu dem umfangreichen und vielfältigen Werk von Karl Schaper gehören Holzobjekte, Holzschnitte, Linolschnitte, Gemälde, Aquarelle, Grafiken, seltsame Objekte (zum Beispiel hölzerne Handtücher und Unterhosen) und auch Tapisserien. Viele der Teppiche sind gemeinsame Arbeiten, da Susanne Schaper die Weberei in französischen Manufakturen studierte.
Im Jahr 1975 sind beide Schapers Gründungsmitglieder des Kunstvereins Wolfenbüttel.
Im Jahr 1988 wurde Karl Schaper mit dem Kunstpreis der SPD–Fraktion im Niedersächsischen Landtag ausgezeichnet.
Karl und Susanne Schaper arbeiten und leben zusammen seit vielen Jahren in Apelnstedt (Gemeinde Sickte) bei Wolfenbüttel
Literatur und Quellen
- Katalog: Karl Schaper, Objekte und Bilder (Ausstellung des Deutschen Postmuseums); Frankfurt am Main 1992 ISBN 3768530914
- Raabe, P.A.(Konzeption): Karl Schaper. das grafische Werk 1960 – 1982: Zeichnungen, Radierungen, Objekte zu den Werken von Vergil, Ovid, Kleist, Brecht (Sonderausstellung der Herzog-August-Bibliothek); Braunschweig 1982 ISBN 3883730289
- Ausstellungskatalog zur documenta II (1959) in Kassel: II.documenta´59. Kunst nach 1945; Katalog: Band 1: Malerei; Band 2: Skulptur; Band 3: Druckgrafik; Textband; Kassel/Köln 1959
Weblinks
- Literatur von und über Karl Schaper im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schaper, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler |
| GEBURTSDATUM | 10. April 1920 |
| GEBURTSORT | Berel bei Salzgitter, Niedersachsen |
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