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Karl Paul Egon Schiffers

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„Kauernde“ in Braunschweig
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Abt-Denkmal in Braunschweig

Karl Paul Egon Schiffers (* 18. Oktober 1903 in Eilendorf bei Aachen, † 8. Januar 1987 in Braunschweig) war ein deutscher Bildhauer und Zeichner.

Leben

Nach dem 1923 in Aachen begonnenen Kunststudium, setzte er dieses nach einer kurzen Lehre als Steinmetz ab 1926 in Paris und an der Städel-Akademie in Frankfurt am Main fort, wo er ab 1929 Lehrer für Aktzeichnen und 1937/38 Leiter der Abteilung Bildhauerei war. Seit 1938 war Schiffers freischaffend tätig. 1940 erhielt er einen Ruf an die Dresdner Kunstakademie, 1942 wurde ihm der Villa-Romana-Preis verliehen und 1943 kam Schiffers schließlich an die Werkkunstschule nach Braunschweig.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, war er zwischen 1948 und 1950 am Wiederaufbau des Braunschweiger Gewandhauses beteiligt. Darüber hinaus schuf er in Braunschweig das Relief des 1960 neu erschaffenen Denkmals für Franz Abt sowie die „Trauernde“ und die „Kauernde“.

1962 übernahm er bis 1969 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Bei seinem Tod 1987 hinterließ Schiffers viele graphische, plastische und literarische Arbeiten.

Zitat: „Ich habe mich stets mit aller Hingabe im weiten Bereich des Organischen um Lebendigkeit und Einheit bemüht.“

Literatur

  • Camerer, Garzmann, Schuegraf, Pingel: Braunschweiger Stadtlexikon, Braunschweig 1992


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