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Karl Duncker

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Karl Duncker (* 2. Februar 1903 in Leipzig; † 23. Februar 1940 im amerikanischen Exil) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Gestalttheorie.

Er war Schüler und Mitarbeiter der Begründer der Gestaltpsychologie der Berliner Schule, Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka. Zu seinen wesentlichsten wissenschaftlichen Beiträgen zählen seine Arbeiten zum produktiven Denken und zu schöpferischen Problemlösungsprozessen, zur Kritik des Behaviorismus, zur Phänomenologie der Gefühle und Empfindungen und zur Psychologie der Ethik.

Veröffentlichungen

  • Zur Psychologie des produktiven Denkens, Springer, Berlin 1935
  • Behaviorismus und Gestaltpsychologie. In: Erkenntnis 3, S. 162-176
  • Lernen und Einsicht im Dienst der Zielerreichung. In: Acta Psychologica, Hague, 1, S. 77-82
  • Ethical Relativity? An enquiry into the psychology of ethics. In: Mind 48, S. 39-57 (Deutsche Übersetzung erschienen in Gestalt Theory 25, 1/2-2003, S. 33-52)
  • On pleasure, emotion, and striving. In: Philosophy and Phenomenological Research 1, S. 391-430. (Deutsche Übersetzung erschienen in Gestalt Theory 24, 2/2002, S. 75-116)

Literatur

  • D. Brett King, Michaella Cox, Michael Wertheimer: Karl Duncker - Productive Problems with beautiful Solutions. In: Gestalt Theory 25, 1/2-2003, S. 95-110
  • Hans-Jürgen Walter: "Man kann einen Unterschied nicht töten" - Zum 100. Geburtstag Karl Dunckers. In: Gestalt Theory 25, 1/2-2003, S. 7-52

Weblinks

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