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Kantō

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Region Kantō in Japan

Kantō (jap. 関東地方 Kantō-chihō) ist eine Region auf Honshū, der größten Insel Japans. Der Name kommt daher, dass die Region östlich (東 ) von Hakones Grenzstation (関所) liegt. Der Norden Kantōs mit den Präfekturen Gunma, Tochigi und Ibaraki ist ähnlich ländlich wie die Region Tohoku. Die Präfekturen Tokio, Saitama, Kanagawa und Chiba sind dagegen hauptsächlich vom Ballungsraum Tokio geprägt.

Am 1. September 1923 zerstörte das Große Kantō-Erdbeben mit einer Stärke von 7,9 auf der Richterskala die Stadt Yokohama und Teile des angrenzenden Tokio. Über 140.000 Menschen starben und mehr als 1,9 Millionen wurden obdachlos.

Sehenswürdigkeiten

Ziel Nummer Eins in Kantō ist zweifelsohne die japanische Hauptstadt Tokio. Zusammen mit Japans zweitgrößter Stadt Yokohama und Kawasaki bildet die Millionenstadt die größte Metropolregion der Welt mit über 36 Millionen Bewohnern. Neben den pulsierenden Metropolen locken Weltkulturerbe wie die alte Kaiserstadt Kamakura im Südwesten der Kantō-Ebene und die Grabanlagen des Tokugawa Ieyasu im nördlichen Nikko, in den japanischen Alpen gelegen bietet Nikko außerdem Thermalquellen. Herrliche Landschaft bieten die bergige Tama-Region im Westen und im Südwesten Teile der Izu-Halbinsel mit Thermalquellen, im westlichen Chiba locken Pazifikstrände.

Präfekturen

Die Region besteht aus 7 Präfekturen: Gunma, Tochigi, Ibaraki, Saitama, Tokio, Chiba und Kanagawa, die zusammen 32423 km² umfassen und 41,5 Mio. Ew. zählen.

Siehe auch: Regionen Japans

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