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Kansas-Nebraska Act
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Der Kansas-Nebraska Act war ein im Januar 1854 von dem US-Senator Stephen A. Douglas vorgelegter Gesetzesentwurf zur Schaffung der Bundesstaaten Kansas und Nebraska.
Danach sollte der nördliche Teil der durch Kauf von der französischen Regierung erworbenen Kolonie Louisiana (siehe Louisiana Purchase) in zwei Territorien aufgeteilt werden, wobei Nebraska im Norden und Kansas im Süden liegen sollte. Über die Sklavenfrage sollten die Einwohner selber entscheiden. Dieses Gesetz sorgte 1856 in Kansas zwischen Gegnern und Anhängern der Sklaverei für blutige Kämpfe, die beinahe zum Bürgerkrieg geführt hätten. Dies lag an dem nun für verfassungswidrig erklärten Missouri-Kompromiss, der u.a. die Sklaverei nördlich des 36. Breitengrades verbot.
Aus den Gegnern des Kansas-Nebraska-Gesetzes unter Führung Abraham Lincolns entstand am 28. Februar 1854 die Republikanische Partei. Das Kansas-Nebraska Gesetz wurde trotz Protesten und nach heftigen Debatten am 31. Mai 1854 vom US-Kongress beschlossen.
Literatur
Debra McArthur: The Kansas-Nebraska Act and Bleeding Kansas in American History ISBN 0766019888 (engl.)
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