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Kanon
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Der Kanon (m., Plural Kanones, latein. canon „Norm, Regel“) bezeichnet
in Bildungswesen, Kultur und Gesellschaftswissenschaft:
- Lehrplan bzw. Curriculum, Lehrziele und Lehrinhalte im Schul- und Hochschulwesen
- Bildungskanon, von Kulturträgern als unabdingbarer Kern einer Kultur erachtet; Beispiele:
- Kanon der Literatur, Zusammenstellung von Werken mit herausgehobenem Wert in der Literatur
- Kanon der deutschen Literatur, Liste von wichtigen Werken der deutschen Literaturgeschichte
- Kanon der neun Lyriker, ein auserlesener Kreis antiker Lyriker
- Filmkanon der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung (34 Spielfilme,1 Dokumentarfilm)
- Dänemarks Kulturkanon 2006 zur Erfassung des Kulturerbes Dänemarks
- Kanon (Kunst), Regeln für die Proportionierung in der Bildenden Kunst
- Kanones der Auslegung (Recht), vier klassische Auslegungsmethoden
in der Musik:
- Kanon (Musik), ein Lied mit zeitlich versetzten Stimmen, beispielsweise „Frère Jacques“
- eine musikalische Form mit kontrapunktischer Satztechnik, z.B. eine Fuge, siehe Kontrapunkt
- ein Synonym für Monochord, einem musikinstrumentenähnlichem Werkzeug
in der Religion:
- Liste Heiliger Schriften, in der Religionswissenschaft die normativen Texte von Religionen,
Beispiel: Biblischer Kanon, im Judentum und Christentum die zur Bibel gehörenden Bücher - ein Synonym für Hochgebet, das große Eucharistiegebet in christlichen Messen
Titel eines Werks:
- Kanon (Anime), japanisches Zeichentrick-Drama mit 13 Episoden (2002)
Die Kanon (f.) bezeichnet
- Kanon (Maß), ein Maß für die Schriftgröße in der Typografie
Siehe auch:
| Wiktionary: Kanon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
| Bild:Disambig-dark.svg | Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe. |
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