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Kaliumbromat
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
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| Bild:Kaliumbromat.gif | |||
| Allgemeines | |||
| Name | Kaliumbromat | ||
| Andere Namen | Kalium bromicum | ||
| Summenformel | KBrO3 | ||
| CAS-Nummer | 7758-01-2 | ||
| Kurzbeschreibung | weißer, kristalliner Feststoff | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | 167,0005 g/mol | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 3,27 g/cm³ | ||
| Schmelzpunkt | 350 °C | ||
| Siedepunkt | Zersetzung bei 370°C | ||
| Dampfdruck | ? | ||
| Löslichkeit | in Wasser löslich (69 g/l) | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: 45-9-25 S: 53-45 | ||
| MAK | nicht festgelegt | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Kaliumbromat KBrO3, molare Masse 167 mol/l, ist ein weißes, kristallines Pulver mit der Dichte 3,27g/cm3, der Schmelztemperatur 350 °C. Bei 370 °C erfolgt Zersetzung unter Abspaltung von Sauerstoff. Kaliumbromat ist in Wasser löslich, nahezu unlöslich in Alkohol. Die Herstellung erfolgt durch Auflösung von Brom in heißer konzentrierter Kalilauge unter Abtrennung des schwerer löslichen Kaliumbromats von dem gleichzeitig entstehenden, leichter löslichen Kaliumbromid durch Kristallisation.
Verwendung
Kaliumbromat wird in der Maßanalyse (Bromatometrie) als Urtitersubstanz für die Bestimmung von Arsen, Antimon und Zinn verwendet. Außerdem wird es als Einkristall in der Piezoelektrik verwendet.
Eigenschaften
Bromate sind bedeutend stärkere Oxidationsmittel als Chlorate und reagieren teilweise schon in wässriger Lösung, was auch ihre gegenüber Chloraten erhöhte Giftigkeit und die krebserzeugende Wirkung begründet. Gemische aus Kaliumbromat und brennbaren Substanzen wie Phosphor oder Schwefel sind hochexplosiv und reibungsempfindlich. Kaliumbromat gibt dabei seinen Sauerstoff ab und wird zu Kaliumbromid reduziert.
Kaliumbromat ist krebserzeugend, giftig (Letale Dosis von etwa 157 mg/kg Körpergewicht (Ratte oral)) und brandfördernd.
