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Kaleidoskop

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Das Kaleidoskop (griech. "Schönbildseher") ist ein optisches Gerät, das häufig als Kinderspielzeug verwendet wird. Als Erfinder des Kaleidoskops gilt der berühmte schottische Physiker David Brewster, dessen Forschungsgebiete u.a. die doppelte Strahlenbrechung (Brechung von Licht an Prismen) und die Polarisation von Licht (Brewsterwinkel) waren.

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Blick durch ein Kaleidoskop

Ein Kaleidoskop ist ein in der Regel 12 bis 15 cm langes Rohr, an dessen einem Ende sich meist zwischen zwei Glasplatten kleine, farbige Objekte befinden. Häufig werden Plättchen aus farbigem Glas verwendet. Das andere Ende bildet eine gelochte Scheibe zum Durchsehen. Im Rohr selber sind längs drei (manchmal auch vier) Spiegel angebracht, in denen sich die Gegenstände spiegeln, so dass beim Drehen des Rohres immer neue symmetrische farbige Muster sichtbar werden.

Das größte Kaleidoskop der Welt, der „Erdturm“, war bis zum 25. September 2005 auf der Weltausstellung in Japan zu bewundern. Es handelt sich um einen 47 m hohen Turm, an dessen kugelförmiger Decke sich ein Farbenspiel mit mehr als 40 Meter Durchmesser befindet. Das in die Glaskuppel des Turms einfallende Sonnenlicht wird mittels einer komplizierten Anordnung von Spiegeln nach mehrfachen Umleitungen auf drei rotierende Glasscheiben reflektiert. Es entstehen die für Kaleidoskope typischen sich ständig verändernden, ineinander übergehenden symmetrischen Muster, die von der Eingangshalle aus betrachtet werden können.

Vielfältige, abwechslungsreiche Dinge werden häufig metaphorisch als Kaleidoskop bezeichnet. Der Beatles-Song „Lucy in the Sky with Diamonds“ handelt von einem „Mädchen mit Kaleidoskop-Augen“ („girl with kaleidoscope eyes“).

Auch das literarische Werk "Kaleidoskop des Alltags" des Schweizer Aphoristikers Charles Tschopp bedient sich dieser Metapher, ob der Vielfarbigkeit des menschlichen Lebens.

Physikalische Grundlagen beschreiben die Artikel Geometrische Optik und Reflexionsgesetz.

Weblinks

Literaturhinweis

H.Dittmar-Ilgen: Warum platzen Seifenblasen, Hirzel-Verlag; S. 139: Zur Physik der Kaleidoskope und Winkelspiegel

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