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Kalbe (Milde)

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Kalbe (Milde).png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Altmarkkreis Salzwedel
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Arendsee-Kalbe
Koordinaten: Koordinaten: 52° 38′ N, 11° 24′ O52° 38′ N, 11° 24′ O
Höhe: 29 m ü. NN
Fläche: 30,44 km²
Einwohner: 2813 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39624
Vorwahl: 039080
Kfz-Kennzeichen: SAW
Gemeindeschlüssel: 15 3 70 052
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Bender (CDU)
Lage von Kalbe im Altmarkkreis Salzwedel
Bild:Kalbe in SAW.png

Kalbe (Milde) ist eine Stadt in der Verwaltungsgemeinschaft Arendsee-Kalbe im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Kalbe liegt zentral in der Altmark am Flüßchen Milde ca. 6 km östlich der B 71.

Zu Kalbe (Milde) gehören die Ortsteile Bühne und Vahrholz.

Geschichte

Kalbe (Milde) gehörte bis 1952 zum Landkreis Salzwedel, wurde aber im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR zu einer Kreisstadt im neu gegründeten Bezirk Magdeburg. Zur Unterscheidung von Calbe (Saale) wird Kalbe seitdem mit einem "K" geschrieben. Der Kreis Kalbe wurde 1987 bereits wieder aufgelöst und die Stadt dem Kreis Gardelegen zugeteilt.

Wappen

Blasonierung: Gespalten von Silber und Gold, vorn am Spalt ein roter Adler mit goldener Bewehrung, hinten aus dem Schildrand hervorbrechend ein rotes Kalb.

Das Wappen geht auf ein Siegel aus dem 17.Jh. mit der Umschrift SIGILLVM OPIDI CALBENSIS zurück. Es zeigte bereits den halben brandenburgischen Adler mit einer Rose darunter, die Teil des Wappens der Familie von Alvensleben, der einstigen Besitzer der Burg, war, doch entfiel die Rose später wieder. Während der Adler auf die Zugehörigkeit des Ortes zu Brandenburg hinweist, ist das Kalb eine Anspielung auf den Namen der Stadt.

Verkehr

Der Bahnhof von Kalbe war jahrzehntelang der Betriebsmittelpunkt des rund 127 km umfassenden Streckennetzes der Altmärkischen Eisenbahn-AG und ihrer Vorgänger-Gesellschaften.

Längstwellensender Goliath

In der Nähe von Kalbe betrieb die Deutsche Marine von 1943 bis 1945 einen riesigen Längstwellensender zur Übermittlung von Befehlen an getauchte U-Boote. Die Antenne dieses Senders, der mit einer Sendeleistung von 1000 Kilowatt der damals stärkste Sender der Welt gewesen sein dürfte, bestand aus einer Schirmantenne, die an 15 abgespannten, geerdeten Gittermasten von 170 Metern Höhe und an drei gegen Erde isolierten Rohrmasten von 204 Meter Höhe aufgehängt war. Nach 1945 diente die Anlage anfangs als Kriegsgefangenenlager, bevor sie 1946 demontiert wurde. Das Fundament von Mast Nummer 8 ist noch erhalten.

Weblinks

Wikipedia
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