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Kahlerit
Aus Kefk.
| Kahlerit | |
| Bild eventuell bei Commons:Mineral | |
| Chemismus | Fe2+(UO2)2(AsO4)2•10-12H2O |
| Mineralklasse | Phosphate, Arsenate und Vanadate VII/E.01-050 (nach Strunz) |
| Kristallsystem | tetragonal |
| Kristallklasse | |
| Farbe | zitronengelb bis gelbgrün |
| Strichfarbe | hellgelb |
| Mohshärte | 2 bis 2,5 |
| Dichte (g/cm³) | |
| Glanz | |
| Transparenz | durchsichtig bis durchscheinend |
| Bruch | |
| Spaltbarkeit | vollkommen [001] |
| Habitus | |
| Häufige Kristallflächen | |
| Zwillingsbildung | |
| Kristalloptik | |
| Brechzahl | |
| Doppelbrechung (optische Orientierung) | |
| Pleochroismus | |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ |
| Weitere Eigenschaften | |
| Phasenumwandlungen | |
| Schmelzpunkt | |
| Chemisches Verhalten | |
| Ähnliche Minerale | Trögerit, Sabugalit, Saléeit, Novácekit, Fritzscheit, Torbernit, Zeunerit, Autunit, Uranospinit, Uranocircit Heinrichit, Natrium-Autunit |
| Radioaktivität | schwach alphastrahlend |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| Besondere Kennzeichen | toxisch |
Kahlerit ist ein zitronengelbes bis gelbgrünes Mineral der Klasse der Phosphate, Arsenate und Vanadate mit hellgelber Strichfarbe. Es kristallisiert im tetragonalen System und ist chemisch als Fe2+(UO2)2(AsO4)2•10-12H2O beschreibbar. Die Mohshärte des Minerals beträgt 2 - 2,5.
Inhaltsverzeichnis |
Besondere Eigenschaften
Da Kahlerit Uran und Arsen enthält ist es radioaktiv und hochgiftig. Insbesondere die Alphastrahlung des erstgenannten Stoffes schädigt den Körper bei oraler Aufnahme des Materials nachhaltig.
Etymologie und Geschichte
Erstmals entdeckt wurde Kahlerit 1953 am Hüttenberger Erzberg in Hüttenberg (Friesach, Österreich).
Vorsichtsmaßnahmen
Aufgrund der oben genannten Gefährlichkeit des Minerals sollten nach dem Kontakt mit diesem sofort die Hände gewaschen werden um es nicht über die Nahrungswege aufzunehmen.
Siehe auch
Weblinks
Mineralienatlas:Kahlerit (Wiki)
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