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Königliches Stutamt Trakehnen
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Königliches Stutamt Trakehnen war der offizielle Name eines auf Veranlassung des preußischen "Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelm I. am 11. Juli 1731 durch Gründungsorder initiierten Gestüts, welches alle Pferdebestände Ostpreußens in einem einzigen großen Gestüt vereinigen sollte. Es nahm im Februar 1732 den Betrieb auf.
Um das sumpfreiche Gebiet zu bevölkern, welches jahrhundertelang litauischen Großfürsten als Jagdgebiet gedient hatte, bot Preußen protestantischen Glaubensflüchtlingen aus Salzburg die Ansiedlung an.
1739 wurde das Gestüt Friedrich II. von seinem Vater zum Geschenk gemacht. Der "Alte Fritz" entnahm jährlich zwischen 12.000 und 18.000 Taler privat. Nach seinem Tod wurde das Gestüt Staatsbesitz. Es blühte auf und begann mit der Veredelung der uralten Pferderasse der Trakehner. Der Ort Trakehnen entwickelte sich und bekam im Laufe der Zeit Krankenhaus, Bahnhofsanschluss und Schloss, sowie einen Landesstallmeister.
Nur ca. 700 Pferde der Rasse Trakehner überleben den Zweiten Weltkrieg und die Flucht der Deutschen nach Westen. Um die Thrakener nicht vollständig aussterben zu lassen, wurden dort Bauern von der Zwangsschlachtung befreit, wenn sie jedes zweite Fohlen den Flüchtlingen zur Verfügung stellten und damit das andere Fohlen für sich behalten durften.
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