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Köln-Junkersdorf

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Junkersdorf
Stadtteil-Nr. 306 von Köln</small>

Fläche 7,5
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 km²

Einwohner 12.235
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(31. Dez. 2005
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Bevölkerungsdichte 1631
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Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
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Postleitzahl 50858
Vorwahl 0221
02234 (Marsdorf, Horbell)
Stadtbezirk Lindenthal (3)
Verkehrsanbindung
Autobahn A1
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A4
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Bundesstraße B55
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B264
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Stadtbahn-Linien 1
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7
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Bus-Linien 141
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143
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144
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Quelle: www.stadt-koeln.de
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Junkersdorf ist ein Stadtteil im linksrheinischen Westen von Köln.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Junkersdorf grenzt im Osten an die Stadtteile Müngersdorf und Lindenthal. Im Süden wird Junkersdorf durch die Bundesstraße B 264 begrenzt. Im Westen befindet sich die Autobahn A1 und die Ortschaft Weiden. Im Norden von Junkersdorf verläuft die Bundesstraße 55.

Gliederung

Zum Stadtteil Junkersdorf gehören die Orte Marsdorf und Horbell, die allerdings nur eine geringe Einwohnerzahl haben.

Geschichte

Der Name Junkersdorf wurde im Jahre 962 erstmals urkundlich erwähnt, als der damalige Kölner Erzbischof Bruno dem Damenstift der Heiligen Cäcilia zu Köln Land in "Guntheresthorb" schenkte. Am Anfang des 15.Jahrhunderts gingen die Herrscherbefugnisse auf die Antoniter über. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die "Herrlichkeit Junkersdorf" eine freie Herrschaft im Erzstift Köln, die erst mit der französischen Besetzung im Jahre 1794 beendet wurde. Die kirchlichen Besitztümer gingen zu diesem Zeitpunkt auf die Besetzer über. Im Gebiet des Stadtteils sind auch heute noch diverse Höfe aus dieser Zeit erhalten. Junkersdorf wurde eine Teil der Mairie Lövenich im Kanton Weiden im Arrondissement Köln im Département de la Roer. Nach 1815 gehörte Junkersdorf zur Gemeinde Lövenich im Landkreis Köln. 1975 wurde Junkersdorf in die Stadt Köln eingemeindet.

Kultur und Freizeit

Bauten

  • Am Ende der 1920er-Jahre wurden in Junkerdorf vornehme Einfamilienhäuser gebaut. In den anschließenden 1930er Jahren wurde der Äußere Kölner Grüngürtel angelegt, somit wurden auch die Junkersdorfer Felder für exklusives Wohnen in grüner Umgebung interessant. Dort entstanden einige gartenstadtartige Siedlungen.
  • An der Dürener Straße entstand 1936 die nach dem Hunnenkönig benannte Attila Etzelkaserne. Nach Kriegsende bezogen belgische Streitkräfte die Anlage und nannten sie Haelen .

Für die Soldaten und deren Angehörige entstand in den 1950er-Jahren die Belgier Siedlung.

  • Nach dem die Belgier im Jahre 1996 die Kaserne aufgegeben haben, entsteht auf dem Gelände eine neue Siedlung , die den Namen Stadtwaldviertel Junkersdorf trägt.

Wirtschaft und Verkehr

Zu Marsdorf gehört auch ein großflächiges Gewerbegebiet in dem unter anderem die Motorsportabteilung und der Formel 1 Rennstall des Automobilherstellers Toyota angesiedelt sind.

Verkehr

Junkersdorf liegt sehr verkehrsgünstig. Westlichen von Junkersdorf kreuzen sich die beiden Autobahnen A1 und A4 am Autobahnkreuz Köln-West. Nördlich von Junkersdorf verläuft die Bundesstraße B55 und südlich die B264. Südlich des Ortes verläuft eine Güterbahnstrecke, die westlich von Frechen kommt.

Bekannte Einwohner

Weblinks

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Koordinaten: 50° 55' 55" N 6° 51' 26" O

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