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Julius Edgar Lilienfeld
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Julius Edgar Lilienfeld (* 18. April 1881 in Lemberg, † 28. August 1963 in Charlotte Amalie, Virgin Islands) war ein Physiker österreichisch-ungarischer Abstammung.
Lilienfeld studierte in den Jahren 1900–1904 an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Ab 1905 arbeitete er am Institut für Physik der Universität Leipzig. Er beschäftigte sich dort u. a. mit der Herstellung von verflüssigten Gasen. Im Jahre 1910 habilitierte er zum Thema Die Elektrizitätsleitung im extremen Vakuum. 1927 wanderte Lilienfeld auch wegen des zunehmenden Antisemitismus in die USA aus, die er von früheren Arbeitsaufenthalten her bereits kannte.
Unter anderem erfand er ca. 1926 den Feldeffekttransistor. Obwohl er noch nicht in der Lage war, einen Transistor zu bauen, weil ihm dazu reines Material fehlte, beschrieb er die Konstruktion und Funktion von Transistoren doch bereits genau.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lilienfeld, Julius Edgar |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-ungarischer Physiker |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1881 |
| GEBURTSORT | Lemberg |
| STERBEDATUM | 28. August 1963 |
| STERBEORT | Charlotte Amalie, Virgin Islands, USA |
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