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Ekzem
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Als das Ekzem (grch. έκζεμα - Aufgegangenes [z.B. Teig], dt. auch die Juckflechte) wird eine nicht ansteckende Entzündung der Haut, also eine Dermatitis (bzw. Epidermodermitis), bezeichnet, welche klinisch durch folgende Symptome gekennzeichnet ist: Juckreiz, Erythem, Papel, Seropapel, Bläschen, Schuppung, Krustenbildung, Lichenifikation.
"Ekzem" und "Dermatitis" werden über weite Strecken austauschbar verwendet, "Dermatitis" wird jedoch breiter definiert, so dass es sich damit bei einem "Ekzem" präziser um eine "Dermatitis ekzematosa" handelt. Beide werden mit anderen als Intoleranzreaktionen der Haut aufgefasst.
Ekzematöse Hauterkrankungen können verschiedene Ursachen haben:
- von außen verursacht (exogen), als Kontaktekzem durch allergische Reaktion (häufig auf Metalle) oder toxisch (durch Sonne oder Chemikalien),
- aus innerer Ursache (endogen), z.B. bei der häufigen Neurodermitis, die deshalb auch als "endogenes Ekzem" bezeichnet wird, aber auch bei bakteriellen Infektionen, verstärktem Talg</p>fluss (Seborrhoe) oder bei Fehlregulation des Schwitzens (Dyshidrose),
- komplexe Ursachen beim Stauungsekzem durch behinderten venösen Abfluss v.a. bei chronisch-venöser Insuffizienz, durch Allergisches Kontaktekzem, durch Toxisches Kontaktekzem und trockene Haut.
Einteilung nach der Krankheitsdauer:
- akutes Ekzem mit Blasen- oder Bläschenbildung, Ödem, Rötung (Erythem), Erosion, eventuell auch Krusten,
- chronisches Ekzem mit Hauteinrissen (Rhagaden), Vergröberung der Hautfältelung (Lichenifikation), überschießender Verhornung (Hyperkeratose) und Schuppung.
Einteilung nach ICD-10
- L-20: Atopisches Ekzem
- L-21: Seborrhoisches Ekzem
- L-22: Windeldermatitis
- L-23: Allergisches Kontaktekzem
- L-24: Toxisches Kontaktekzem
Siehe auch
Weblinks
http://eczema.dermis.net/content/index_ger.html
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