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José de Nebra
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José de Nebra Blasco (* 6. Januar 1702 in Calatayud; † 11. Juli 1768 in Madrid) war ein spanischer Komponist.
De Nebra war ab 1724 Organist im Kloster der Descalzas Reales und zweiter Organist und ab 1751 Vizekapellmeister der Capilla Real in Madrid. Seit 1761 war er Clavichordlehrer des Infanten Don Gabriel.
Nachdem beim Brand des königlichen Schlosses 1734 das gesamte kirchenmusikalische Notenmaterial der Königlichen Kapelle vernichtet worden war, widmete sich de Nebra gemeinsam mit Antonio Literes verstärkt der Komposition von Kirchenmusik. So sind von ihm eine Anzahl Messen, Psalmen, Litaneien und ein Stabat Mater überliefert. Zum Tode der Königin María Barbara de Braganza im Jahre 1758 komponierte er ein Requiem. Zudem schrieb er für die Bühne etwa zwanzig Zarzuelas (u.a. Iphigenia en Tracia und Viento es la dicha per amor).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nebra Blasco, José de |
| KURZBESCHREIBUNG | spanischer Komponist |
| GEBURTSDATUM | 6. Januar 1702 |
| GEBURTSORT | Calatayud |
| STERBEDATUM | 11. Juli 1768 |
| STERBEORT | Madrid |
