Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Jorinde und Joringel

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Jorinde und Joringel ist ein Märchen (Typ 405 nach Aarne und Thompson). Es kommt in der Autobiographie Heinrich Stillings Jugend von Johann Heinrich Jung vor (danach genannt Jung-Stilling). Die Brüder Grimm übernahmen es in ihre Kinder- und Hausmärchen an Stelle 69 (KHM 69).

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

In einem Schloss im Wald wohnt eine alte Zauberin. Sie verwandelt sich tagsüber in eine Katze oder Nachteule (in Jung-Stillings Version auch in einen Hasen). Sie lockt Tiere an, um sie zu schlachten. Wer dem Schloss zu nahe kommt, der kann sich nicht mehr bewegen, und Jungfrauen verwandelt sie in Nachtigallen, die sie im Schloss aufbewahrt. Jorinde und Joringel sind ein junges Liebespaar, das versehentlich in die Nähe des Schlosses kommt. Sie werden erst ganz traurig, dann wird Jorinde zu einer Nachtigall, und während Joringel sich nicht bewegen kann, fängt die Hexe sie ein und nimmt sie fort. Joringel fleht sie an, sie freizulassen, aber sie lässt sich nicht erweichen. Joringel verbringt lange Zeit in der Fremde als Schäfer und läuft oft um das Schloss herum. Dann träumt er von einer blutroten Blume mit einer Perle in der Mitte. Er wandert neun Tage und findet die Blume morgens mit einem Tautropfen in der Mitte. Dagegen ist die Hexe machtlos. Als sie versucht, einen Vogel wegzutragen, erkennt er Jorinde und befreit nach ihr die anderen.

Stilistische Besonderheiten

Die Geschichte ist trotz mancher Einzelheiten kurz erzählt. Die Sprache wirkt natürlich und gehoben zugleich. Bei scheinbar lockerem Erzählton in einfachen Satzstrukturen sind doch Ausdruck und Wortwahl eigentümlich gewählt, so schon die erfundenen Namen Jorinde und Joringel. Sätze wie mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein oder da ward er nicht fest, sondern ging fort bis ans Tor scheinen mehr zu bedeuten. Besonders auffällig sind die beiden Gedichte. Zuerst singt Jorinde bei ihrer Verwandlung:

„Mein Vöglein mit dem Ringlein rot singt
Leide, Leide, Leide:
es singt dem Täubelein seinen Tod,
singt Leide, Lei - zicküth, zicküth, zicküth.“

Die alte Frau spricht Joringel mit einem zweiten Vierzeiler los. Obwohl die kürzeren Verse Bruchstücke der Melodie aus Jorindes Lied enthalten, passen sie hier nicht recht zueinander. Sie klingen plump, besonders am Schluss:

„Grüß dich, Zachiel,
wenn's Möndel ins Körbel scheint,
bind los Zachiel,
zu guter Stund.“

Die typische Märchenhandlung passt gut zur sehr pietistischen Erziehung Jung-Stillings: Der Protagonist siegt mit rechtschaffener Treue und Gottvertrauen über Hexerei und gewinnt so die schönste Frau. Untypisch ist, dass das Märchen mit der Hexe beginnt, und dass sie nicht bestraft wird. Sie scheint nach Jorindes Erlösung praktisch zu verschwinden (wie in Die Gänsehirtin am Brunnen).

Interpretation

Das Liebespaar wird mit Turteltauben verglichen (Redensart: verliebt wie die Turteltauben): Als Jorinde weint und klagt, singt eine Turteltaube kläglich auf den alten Maibuchen. Als Jorinde verwandelt wird, singt sie vom „Vöglein mit dem Ringlein rot“ (Turteltauben haben einen roten Ring um ihre runden Augen). Die Taube ist bis heute Symbol für Friede, Reinheit und Unschuld (s.a. Venus). Die Turteltaube ist besonders schön, und sie hat einen hellen Bauch (ein reines Herz). Mit der Maibuche kann nur die gewöhnliche Rotbuche gemeint sein, ein Baum mit glatter Rinde und feinen, glatten (wachshaltigen) Blättern, wobei sich sog. Sommerblätter und Winterblätter deutlich unterscheiden. Auch die Nachtigall, in die Jorinde verwandelt wird, wird mit Liebe in Verbindung gebracht. Ihr nächtlicher Gesang verleiht dem aber eine sinnliche oder melancholische Färbung.

Die rote Blume stellt die Liebe und Treue dar, die Joringel beweist, als er statt einer anderen Frau in der Fremde Schafe hütet. Eine Blume ist schön und lebendig, die Perle oder der Tautropfen sind Zeichen der Unberührtheit, einer Träne ähnlich, und Rot ist die Farbe für Liebe oder Blut. Man kann die Blumensymbolik auch ausweiten auf eine schöne Frau oder überhaupt auf den Menschen (vgl. Die zwölf Brüder, Der liebste Roland, Die Nelke, Die Goldkinder, Rätselmärchen, Spindel, Weberschiffchen und Nadel). Joringels Blume entspricht dem „Ringlein rot“, von dem Jorinde singt: Beide sind rund mit etwas glänzendem in der Mitte. Sie stehen für den Ehering oder den Ring am Fuß gezähmter Vögel. In anderen Märchen legt oft der Mann der Frau zur Erkennung einen Ring in den Weinkelch (Allerleirauh, Die sieben Raben, Die Rabe, Der Bärenhäuter).

Führt man die sexuelle Deutung von Ring und Blume mit Tautropfen fort, so personifiziert die Zauberin in ihrer lähmenden, aber auch behütenden Wirkung die Angst beider junger Menschen vor der Initiation. Ihre Beschreibung mit großen roten Augen und krummer Nase ähnelt der Eule, in die sie sich verwandelt. Der Ruf „Schu - hu - hu - hu“ und die glühenden Augen passen am besten zu einer Waldohreule, wie die Katze ein nachtaktives Raubtier. Beide wurden, ganz im Gegensatz zu Tauben, mit Hexen assoziiert (s. Die drei Glückskinder, Die Eule). Auch der Mond, von dem die Hexe spricht, steht im Gegensatz zum Sonnenschein, in dem das Liebespaar spazieren geht (s.a. Lilith, Luna).

Die Hexe nutzt aus, dass sie ihre Opfer anzieht, sie lähmt sie, und sie speit Gift (vgl. Rapunzel, Schneewittchen). Ihr Neid auf junge Frauen oder ihre Angst vor der Sexualität stehen in Zusammenhang mit dem Wunsch nach Unsterblichkeit oder Angst vor dem Tod. Das sagt u.a. der Satz aus dem Text: Sie waren so bestürzt, als wenn sie hätten sterben sollen. Die Hexe ähnelt damit einer Schlange, deren Gift auch lähmend wirkt und die wegen ihrer Häutungen (Verwandlungen) als unsterblich verehrt wurde (s.a. Meduse, Basilisk, Gilgamesch-Epos). Durch ihren Körperbau und zwiespältige Bedeutung im Alten Testament und in gnostizistischem Gedankengut ist sie wichtiges Symbol der Dualität bzw. deren Überwindung (Ouroboros).

Die Bilder dieses Märchens vereinen Gespaltenheit mit Geschlossenheit. Das gilt für den Mond mit seiner zu- und abnehmenden Hälfte. Die Eule, obgleich bedrohlich, galt als scharfsichtig und weise. Die eigenwillige, elegante Katze ist als Haustier beliebt. In Jorindes Lied verrät die Formulierung „Mein Vöglein“ die Identität der jungen Frau mit der Hexe. Umgekehrt beweist die alte Frau Gnade, als sie Joringel losspricht „wenn's Möndel ins Körbel scheint“, wobei die Verkleinerungsformen dem „mein Vöglein mit dem Ringlein rot“ in Jorindes Lied entsprechen. So erscheint das Märchen von Jorinde (wie Rinde) und Joringel (wie sich ringeln) als Allegorie von Abgrenzung und Einheit.

Die Geliebte als Vogel im Käfig ist ein altes Literaturmotiv, das schon auf schamanistische Vorstellungen zurückgeht.[1] Hier sind es Körbe, was auf das geflochtene Netz der griechischen Schicksalsgöttin Lachesis oder aber auch auf Bienenkörbe anspielen kann. Die antiken Mysterienkulte, die vielen literarischen Texten als geheimer Subtext zugrunde gelegen haben sollen (z.B. Ovids Metamorphosen), arbeiteten auch mit dem Wechsel von Nacht und Tageslicht. Im Mithraskult gehörten Schlange, Bienenpuppe, Taube und Licht mit der Liebesgöttin Venus zum zweiten Weihegrad Nymphus, dagegen Hirte, Eule, Nachtigall und gesenkte Fackel mit dem Mond zum fünften Grad Perses.[2] Laut der Anthroposophin Friedel Lenz wurde bei den Eleusinischen Mysterien eine Opfergabe in einem Korb dargebracht, wobei der Mond in den Korb scheinen musste. Sie vermutet, dass in Zachiel der Erzengel Zachariel anklingt, also eine eigentlich gute, aber hier verstümmelte Göttlichkeit. Zachariel (Zadkiel) kommt in apokryphen Schriften vor. Gefallene Engel gibt es sowohl im Alten Testament als auch im Gnostizismus.

In der Alchemie erfolgte die Veredelung des Menschen über eine schwarze Phase (Sterben), gefolgt von einer weißen (Reinheit) und einer roten (Morgenröte). Letztere sind auch das Weibliche und das Männliche, die sich dann vereinen.[3] In Spagyrik und Homöopathie wird die rote Tigerlilie bei Frauenleiden und Herzbeschwerden mit dem Gefühl berstend voller Blutgefäße verwendet.[4] Die Anthroposophie sieht den Menschen als umgedrehte Pflanze. Psychoanalytisch gedeutet ist das Schloss der Zauberin ihr Körper, dem man nicht zu nahe kommen darf. Nach der analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs steht die böse Hexe in vielen Mythen für den Archetypus des Schattens oder der nefasten Mutter, aus deren Fängen der Held die Anima befreien muss. In der modernen Psychologie werden Identitätsstörungen mit extremem Schwarz-Weiß-Denken mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Verbindung gebracht.

Jung-Stillings Autobiographie

In der Autobiographie Heinrich Stillings Jugend von Johann Heinrich Jung (Jung-Stilling) kommt das Geisenberger Schloss als Bergruine und ehemaliges Räubernest vor. Stillings Vater und seine Frau Dortchen gehen dort während der Hochzeit und nach der Geburt ihres Sohnes spazieren. Dortchen fühlt sich krank und freudlos und stirbt später, worauf ihr Mann untröstlich immer wieder im Wald herumgeht. Das Märchen selbst wird an späterer Stelle von Tante Mariechen erzählt. Währenddessen sucht der Großvater Holz und hat eine Vision seines bevorstehenden Todes, in der das verstorbene Dortchen „wie eine Jungfrau“ aus der Tür eines Schlosses tritt. Im letzten Satz des Buches werden nochmal ein Paar einsame Täubchen auf dem Grab des Großvaters erwähnt, die sich zwischen den Blumen liebkosen. In der Fortsetzung Heinrich Stillings Jünglingsjahre gibt es immer wieder Rückblicke zu Mutter und Großvater bei der Schlossruine, wobei auch in eigenen Gedichten von untergehender Sonne, Tauben, Mond und Morgentau die Rede ist. Die übrigen Teile enthalten keine Anspielungen mehr.

Johann Heinrich Jung schrieb seine Jugendbiographie 1772 nach seinem Medizinstudium. Sein Studienfreund Johann Wolfgang von Goethe kürzte und veröffentlichte sie dann 1777 als Henrich Stillings Jugend. Eine wahrhafte Geschichte. Der Verfasser blieb trotz verfremdeter Personen- und Ortsnamen nur kurze Zeit unerkannt und wurde dann nach der Hauptperson Jung-Stilling genannt. Nach seiner Aussage hatte Goethe dem Buch keine "Verzierungen" hinzugefügt. Die Fortsetzung (1778) und die übrigen Bücher veröffentlichte er selbst. [5]

Es lässt sich nicht nachprüfen, ob Jung-Stilling das Märchen wirklich von seiner Tante gehört hat oder inwieweit es sich sonst um ein Volksmärchen handelt. Die sorgfältige Wahl von Ausdrücken und Symbolen spricht für ein besonders hohes Maß an literarischer Überarbeitung. Die Märchenklassifikation von Aarne und Thompson nennt einen eigenen Typ 405 Jorinde und Joringel.[6]

Im Rothaargebirge, Stillings Heimat, steht die Ginsburg (bei Grund, Stadtteil von Hilchenbach). Dieter Cunz schreibt: Wir wissen, daß es Herder war, der Stillings Ohr geschärft hatte für das Raunen und Geistern in alten Bergruinen.[7] Die Tendenz zu Hell-Dunkel-Dualismen, die sich auch sprachlich ausdrücken, ist typisch für pietistische Literatur.[8] Für die Zauberin mag Circe aus Homers Odyssee Vorbild gewesen sein, die Stilling gerne las (in Heinrich Stillings Jünglingsjahre[9]), oder z.B. Nimue aus der Artussage. Stilling kannte auch Shakespeares Romeo und Julia.[10] Jorindes Lied klingt ähnlich wie Desdemonas Lied in Othello (Akt 4, Szene 3).

Grimms Märchen

Bekannt ist das Märchen hauptsächlich durch die Brüder Grimm. Ihre Kinder- und Hausmärchen enthalten es seit der Erstausgabe 1812 an Stelle 69. Abgesehen davon, dass sich bei Jung-Stilling die Hexe auch in einen Hasen verwandelt, nahmen sie nur geringfügige sprachliche Glättungen vor. In ihren Anmerkungen weisen sie noch auf eine mündliche Erzählung aus den Schwalmgegenden hin von zwei Kindern und einer Hexe, die den Jungen in einen Vogel verwandelt. Das Mädchen befreit ihn mit einer Blume und verwandelt die Hexe in einen Raben, erlöst dann aber auch sie. Die Alte im Wald (Nr. 123) entstand vermutlich nach dem Vorbild von Jorinde und Joringel. Die Nixe im Teich (Nr. 181) ist auch ähnlich. Das Motiv des zwielichtigen Hauses im Wald ist aber älter und sehr verbreitet: Die zwölf Brüder (Nr. 9), Die drei Männlein im Walde (Nr. 13), Schneewittchen (Nr. 53), Die Rabe (Nr. 93), Der Eisenofen (Nr. 127), Der gläserne Sarg (Nr. 163), Das Waldhaus (Nr. 169).

Rezeptionen

Novalis, der Jung-Stillings Werk kannte[11], verwendet in seinem Roman Heinrich von Ofterdingen eine ähnliche Symbolsprache wie er: Ruinen im Wald, Lauf der Sonne, Sympathie der Gegensätze. Insbesondere gibt es eine Szene Ende des vierten Kapitels, wo er und Zulima im Wald unter aufgehendem Mond zum Schloss aufsteigen, wo sie dienen muss.[12] Ihm scheint es mehr um die geistige Erkenntnis der Natur zu gehen, was sich im Bild einer hohen blauen Blume ausdrückt. Sie wurde Sinnbild der Romantik. Zingerle findet ein tiroler Märchen von einem Bauer, der im Mondschein noch sein Korn schneiden will und eine Stimme hört: der tag ist dein, / die nacht ist mein, / schere dich nach hause bald, / sonst verfallst du einer üblen gewalt.[13] Enderle schrieb ein Märchen Der Mädchenvogel. Der Anthroposoph Rudolf Meyer legt in seinem Buch Die Weisheit der deutschen Volksmärchen Jorinde und Joringel je ein langes Gedicht in den Mund.[14] Hans-Jörg Uther findet Belege für mündliche Erzählungen besonders im skandinavischen, irischen, deutschen und slawischen Raum, die meist auf die Grimm'sche, seltener auf Jung-Stillings Version zurückgehen.[15] In einer spanischen Variante tötet Joringel eine Schlange als Wächter.[16]

Filme

Der erste Film Jorinde und Joringel war wohl ein deutscher Zeichentrickfilm 1920, der nicht erhalten ist. Die DEFA in der DDR drehte 1957 einen Puppentrickfilm (20 min, Regie: Johannes Hempel) und 1986 einen Spielfilm (76 min, Regie: Wolfgang Hübner) gleichen Titels. Auf Niederländisch existiert ein zehnminütiger Zeichentrickfilm Jorinde en Joringel (1978, Regie: Niek Reus). In der japanischen Zeichentrickserie für Kinder, Gurimu Meisaku Gekijo (japan. Erstausstrahlung 1987-1988), die auch auf deutsch synchronisiert wurde, ist Folge 17 yorinde to yoringeru (30 min). Die amerikanische Filmemacherin Lisa Hammer drehte 1995 einen 30-minütigen Schwarzweiß-Stummfilm Jorinda and Joringel.

Bearbeitungen

Eine Internetrecherche liefert eine Vielzahl von Seiten, die oft den Grimm - Text von Jorinde und Joringel wiedergeben, sowie verschiedene Theaterstücke, Hörspielkassetten und Bilderbücher. Bei den Brüder-Grimm-Märchenfestspielen in Hanau war schon mehrmals ein Theaterstück und 1999 ein Musical in Uraufführung im Programm. Wikipedia nennt Bearbeitungen von Claudia Hann, Claus Küchenmeister, Martha Schlinkert, Rolf Lukowsky, Rudolf Mors. In der DDR erschien eine Briefmarkenserie mit Jorinde und Joringel - Motiv. In Dänemark heisst offenbar ein Verlag Jorinde & Joringel.

Sonstiges

Das Märchen wurde im Jahre 2005 mit dem Preis Deutschlands schönstes Märchen ausgezeichnet.

Literatur

Primärliteratur

  • Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. S. 73-75. Stuttgart 1997. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  • Grimm, Brüder. Kinder- und Hausmärchen. Vollständige Ausgabe. Mit 184 Illustrationen zeitgenössischer Künstler und einem Nachwort von Heinz Rölleke. S. 382-384. Düsseldorf und Zürich, 19. Auflage 1999. (Artemis & Winkler Verlag; Patmos Verlag; ISBN 3-538-06943-3)
  • Grimm, Brüder. Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. S. 131, 473. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Stuttgart 1994. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-003193-1)

Nachschlagwerke

Deutungen

  • von Beit, Hedwig: Symbolik des Märchens. Bern, 1952. (A. Francke AG, Verlag)
  • Röhrich, Lutz: Märchen und Wirklichkeit. S. 66, 81, 185, 187. Wiesbaden, 1956. (Franz Steiner Verlag GmbH)
  • Röhrich, Lutz: „und weil sie nicht gestorben sind...“. Anthropologie, Kulturgeschichte und Deutung von Märchen. Köln, 2002. (Böhlau-Verlag Köln Weimar Wien; ISBN 3-412-11201-1)

Anthroposophie

  • Lenz, Friedel: Bildsprache der Märchen. 8. Auflage. S. 197-203, 245, 250, 256-264. Stuttgart, 1997. (Verlag Freies Geistesleben und Urachhaus GmbH; ISBN 3-87838-148-4)
  • Meyer, Rudolf: Die Weisheit der deutschen Volksmärchen. 5. Auflage. S. 144-146, 198-199. Stuttgart, 1963. (zuerst 1935; Verlag Urachhaus Stuttgart)
  • Storck, Edzard: Alte und neue Schöpfung in den Märchen der Brüder Grimm. S. 413-415, 408-411. Bietigheim, 1977. (Lorber und Turm Verlag; ISBN 3-7999-0176-0)
  • Müller, Rudolf: Jorinde und Joringel. Wenn durch Trennung die Liebe erwacht. (Weisheit im Märchen). Stuttgart, 1997. (Kreuz Verlag GmbH & Co. KG; ISBN 3-268-00044-4)

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Wikisource: Jorinde und Joringel – Quellentexte

Einzelnachweise

  1. Müller, Klaus E., Prof. em.: Schamanismus. Heiler, Geister, Rituale. 3. Auflage 2006, München. S. 21-22. (Verlag C.H. Beck; ISBN 978-3-406-41872-3)
  2. Merkelbach, Reinhold: Mithras. S. 85-118. Hain, 1984. (Verlag Anton Hain Meisenheim; ISBN 3-445-02329-8)
  3. Gebelein, Helmut: Alchemie. Sonderausgabe 2000, Kreuzlingen/München. S. 44, 48, 53-54. (Diederichs Gelbe Reihe; Heinrich Hugendubel Verlag; ISBN 3-89631-402-5); Jung, C.G.: Erlösungsvorstellungen in der Alchemie (Psychologie und Alchemie 2). Aus: Grundwerk C.G. Jung. Band 6 (hrsg. von Lilly Jung-Merker, Elisabeth Rüf et al.). 5. Auflage 1999, Zürich und Düsseldorf. S. 12-13. (Walter-Verlag; ISBN 3-530-40786-0)
  4. Lilium tigrinum. In: Bomhardt, Martin: Symbolische Materia Medica. 3., erweiterte und neu gestaltete Auflage. S. 778. Berlin, 1999. (Verlag Homöopathie und Symbol; ISBN 3-9804662-3-X); Phatak, S.R.: Homöopathische Arzneimittellehre. 2. Auflage 2004, München. S. 375-378. (Urban & Fischer Verlag, Elsevier GmbH; ISBN 3-437-56860-4)
  5. Cunz, Dieter. In: Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Stuttgart 1997. S. 367-368, 377-378, 398. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  6. Aarne, Antti. Thompson, Stith: The types of the folktale. A classification and bibliography. Second revision. S. 135. Helsinki, 1961.
  7. Cunz, Dieter. In: Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. S. 410. Stuttgart 1997. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  8. Cunz, Dieter. In: Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. S. 413. Stuttgart 1997. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  9. Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Stuttgart 1997. S. 101-102, 111. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  10. Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. Stuttgart 1997. S. 284. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  11. Cunz, Dieter. In: Jung-Stilling, Johann Heinrich. Henrich Stillings Jugend, Jünglingsjahre, Wanderschaft und häusliches Leben. Bibliographisch ergänzte Ausgabe. S. 415. Stuttgart 1997. (Reclam-Verlag; ISBN 3-15-000662-7)
  12. Schulz, Gerhard (Hrsg.): Novalis Werke. Herausgegeben und kommentiert von Gerhard Schulz. Vierte Auflage. S. 176. (Verlag C.H. Beck München; ISBN 3-406-47764-x)
  13. Zingerle, I.V.: Sagen aus Tirol. In: Wolf, J.W. (Hrsg.). Zeitschrift für Deutsche Mythologie und Sittenkunde. Zweiter Band. S. 355. Göttingen 1855. (Verlag der Dieterichschen Buchhandlung)
  14. Meyer, Rudolf: Die Weisheit der deutschen Volksmärchen. 5. Auflage. S. 198-199. Stuttgart, 1963. (zuerst 1935; Verlag Urachhaus Stuttgart)
  15. Uther, Hans-Jörg: Jorinde und Joringel. In: Enzyklopädie des Märchens. Band 7. S. 633. Berlin, New York, 1993.
  16. Aarne, Antti. Thompson, Stith: The types of the folktale. A classification and bibliography. Second revision. S. 135. Helsinki, 1961.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Jorinde_und_Joringel, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen