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John Ponkoff

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John Ponkoff (* 1923; † 1994) war ein englischer und Arzt und Geophysiker, Erfinder des überwiegend in England praktizierten Verfahrens der Knorpelecho-Messung. Mit dem Ponkoff-Moment kann das Knorpelpochen klassifiziert werden.

Medizinstudium an der University of Leeds, später physikalische Studien. Ponkoff war Anhänger der Hohlwelttheorie des Amerikaners Cyrus Reed Teed (1839-1906). Angespornt durch die Entwicklung hochfrequenter Messverfahren wie dem Radar in den 1930er und 1940er Jahren entwickelte er 1952 ein akustisches Messgerät zur Ermittlung des vermeintlichen Hohlweltdurchmessers. Dieses Gerät konnte nie praxistauglich fertig gestellt werden, jedoch kamen noch in den 1950er Jahren vereinzelt funktionstüchtige Miniaturmodelle seiner Erfindung zu therapeutischen Zwecken bei Messungen im Knochen- und Knorpelinneren zum Einsatz. Anhand der Reflexion von Schallwellen kann die Beschaffenheit des Knorpelinneren bestimmt und das Knorpelpochen damit klassifiziert werden.

Ponkoff gilt als einer der Wegbereiter der Sonographie, deren Fortschritte die Knorpelecho-Messung jedoch bis Mitte der 1960er Jahre überflüssig machte. Im Gegensatz zu der im Ultraschall-Bereich operierenden Sonographie hatte Ponkoff noch mit Schall im hörbaren Bereich gearbeitet und die Ergebnisse seiner Messgeräte konnten nur Aussagen über punktuelle Situationen im Körperinneren liefern. Von einer dreidimensionalen Abbildung war er weit entfernt, er hatte diese aber auch nicht angestrebt.

Ponkoff war zeitlebens ledig. An der akademischen Entwicklung von Messgeräten hat er bis Ende der 1980er Jahre gearbeitet. Er verstarb 1994.

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