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Johannes Benk
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Johannes Benk (* 27. Juli 1844 in Wien; † 12. März 1914 in Wien) war ein österreichischer Bildhauer.
Er wurde als Sohn eines im ornamentalen Fach verdienstlichen Bildhauers geboren. Unter Bauer und Ernst Hähnel erlernte er die Kunst und bewies seine künstlerische Begabung bei mehreren Konkurrenzen in der Monumentalplasik, z. B. in seinen Entwürfen zum Denkmal des Flottenkommandanten Tegetthoff, des Tondichters Beethoven und der Kaiserin Maria Theresia, worin er ein richtiges Verständnis für malerische Wirkung und architektonische Verhältnisse zeigte. Auch in seinen dekorativen Statuen (mehrere für die Wiener Votivkirche) herrschen ein stilvolles Maß und eine den Anforderungen der Gotik angemessene plastische Ruhe und in seinen kleinern, zum Teil der Antike entlehnten Gruppen eine liebenswürdige, zuweilen weichliche Grazie, z. B. in der reizenden Gruppe: Amor und Psyche, in der Madonna mit Jesus und Johannes und in der Flucht nach Ägypten, die eine überaus wohlthuende, harmonische Ruhe zeigt. Für die Waffenhalle des Wiener Arsenals schuf er eine herrliche kolossale Gruppe der Austria zwischen der geistigen und materiellen Kultur.
Weblinks
- Eintrag über Johannes Benk im Österreich-Lexikon von aeiou
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Benk, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 27. Juli 1844 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 12. März 1914 |
| STERBEORT | Wien |
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