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Johann Philipp von Walderdorff

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Johann Philipp von Walderdorff, Bild um 1800

Johann Philipp Reichsgraf von Walderdorff (* 1701 auf Schloss Molsberg bei Montabaur; † 1768) war als Johann IX. von 1756 bis 1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier.

Werdegang

Von 1739-1742 war Johann Philipp von Walderdorff Generalvikar für das Obererzstift Trier in Trier. 1742 erhielt er als Statthalter von Trier auch die Priesterweihe. 1754 avancierte er mit französischer Unterstützung zum Koadjutor von Kurfürst-Erzbischof Franz Georg von Schönborn und erhielt ein Jahr später 1755 die Bischofsweihe.

Zwölf Jahre lang war er von 1756-1768 Erzbischof und Kurfürst von Trier, ab 1763 gleichzeitig Fürstbischof von Worms.

Von seiner Bautätigkeit zeugen noch heute die Residenz in Trier, Schloss Engers bei Koblenz und das Familienschloss Molsberg im Westerwald, das durch den Tod des Bauherren allerdings ein Torso blieb.

Historische Beurteilung

Johann Philipp von Walderdorff war eher weltlich orientiert. Er war ein leidenschaftlicher Jäger und liebte den Luxus und stellte diesen auch an seinem Hof dar. Da er sich gerne von anderen leiten ließ galt er eher als schwacher Kurfürst. Auf religiösem Gebiet führte er das Ewige Gebet ein.

Weblinks


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