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Johann Ludwig Aberli

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Wimmis (1783)

Johann Ludwig Aberli (* 14. November 1723 in Winterthur; † 17. Oktober 1786 in Bern) war ein Schweizer Maler.

Alberli stammte aus einfachen Verhältnissen. Nach kurzer Schulzeit wurde er Schüler von Felix Meyer. Auf dessen Fürsprache hin, wurde 1741 Aberli mit 18 Jahren in Bern an der Zeichenschule von Johann Grimm angenommen.

1758 unternahm Aberli eine Studienreise durch das Berner Oberland. Durch die Eindrücke dieser Reise begann Aberli, sich mehr für die Landschaftsmalerei zu interessieren. Im darauffolgendem Jahr ging Aberli für mehrere Wochen nach Paris.

Neben der Arbeit seiner Kollegen interessierte sich Aberli aber auch für die Schriften von Salomon Gessner, Albrecht von Haller und Jean-Jacques Rousseau. Aus Paris zurückgekehrt, lebte und wirkte Aberli in Bern. Großen finanziellen Erfolg erzielte er mit Kupferstichen einer Reihe von beliebten Schweizer Landschaften. Aber auch seine Landschaftsaquarelle konnte er gewinnbringend verkaufen. Um diese Aquarelle zu vervielfältigen, entwickelte Aberli ein Verfahren mit kolorierten Umrißradierungen (Aberlische Manier). Dadurch begründete er einen Zweig der Schweizer Kunstindustrie, welcher erst durch die Fotografie verdrängt wurde.

1774 bereiste Aberli zusammen mit seinem Kollegen Siegmund Freudenberger den Jura. 1779 wurde er von Johann Wolfgang von Goethe auf dessen zweiter Schweizreise besucht.

Im Alter von 62 Jahren starb Johann Ludwig Aberli am 17. Oktober 1786 in Bern.

Heute sieht man in Aberli den Vater der Berner Kleinmeister.

Weblinks

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Bild:Meyerskonvlexikon.jpg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.


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