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Johann Helfrich von Müller

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Detail der Rechenmaschine von Johann Helfrich Müller

Johann Helfrich von Müller (* 16. Januar 1746; † 1830) war ein deutscher Bauingenieur und Oberstleutnant. Müller arbeitete in Darmstadt.

Müller wurde bekannt, als es ihm zwischen 1782 und 1784 gelang eine funktionsfähige 3-Spezies-Rechenmaschine herzustellen, welche die vier Grundrechenarten mittels eines 14-stelligen Rechenwerkes ausführen konnte. Die Operanten wurden dabei über manuelle Drehwähler voreingestellt. Es handelte sich um eine Maschine nach dem Staffelwalzen-Prinzip. Am 24. Juni 1784 führte er die Maschine an der Göttinger Akademie vor. von Müller nutzte die Maschine für die Aufstellung von Tabellen für die Rauminhaltsberechnung von Stammholz und Holzzuschnitten. Diese Tafeln wurden 1788 in Frankfurt/Main verlegt. Es konnte jedoch kein Investor für eine Serienfertigung der Rechenmaschine gefunden werden. Ludwig I. von Hessen-Darmstadt hingegen kaufte die Maschine für 4000 Gulden.

Er war der Erste in der Geschichte der Mathematik der nachweislich den Gedanken äußerte mathematische Tabellen automatisch von einer Rechenmaschine erstellen zu lassen.[1]. Dazu plante er die Ausführung einer druckenden Maschine die nach der Differenzenmethode arbeiten sollte. Es kam jedoch zu keiner Ausführung.

Referenzen

  1. Schift: J. H. Müllers Fürstl. Hessen – Darmstädt. Ingenieur- hauptmanns und Korrespondenten der Wissenschaften zu Göttigen, Beschreibung seiner neu erfundenen Rechenmaschine, nach ihrer Gestalt, ihrem Gebrauch und Nutzen.
Wikipedia
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