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Johann Heinrich Leberecht Pistorius
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Johann Heinrich Leberecht Pistorius (* 21. Februar 1777 in Loburg, † 27. Oktober 1858 in Weißensee) war Kaufmann und Landwirt.
Johann Pistorius war Schüler des Joachimsthalschen Gymnasiums in Berlin. Neben dem Besuch vieler Vorlesungen bildete er sich selbst wissenschaftlich weiter, wodurch er sich insbesondere Kenntnisse in Chemie aneignete. Sein Interesse galt der Brennerei, insbesondere der Herstellung von Branntwein. In diesem Zusammenhang erfand er den Pistoriusschen Brennapparat, der von seinem Neffen Friedrich Wilhelm Lüdersdorff beschrieben wurde.
Im Jahre 1821 erwarb er das Rittergut Weißensee und machte es zu einem Mustergut. Hier betrieb er extensiven Kartoffelanbau für die Branntweinproduktion und erweiterte den Viehbestand.
Pistorius war über viele Jahre Mitglied des Kreistages Niederbarnim.
Die Pistoriusstraße trägt seinen Namen. Nach seinem Tod im Jahre 1858 wurde er auf dem Kirchhof bei der Dorfkirche Weißensee beigesetzt.
Literatur
- Beschreibung des Pistoriusschen Dampfbrennapparates im Katalog der DBD
- Johann Heinrich Leberecht Pistorius im Katalog der DBD
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pistorius, Johann Heinrich Leberecht |
| ALTERNATIVNAMEN | Pistorius, Johann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kaufmann, Landwirt |
| GEBURTSDATUM | 21. Februar 1777 |
| GEBURTSORT | Loburg |
| STERBEDATUM | 27. Oktober 1858 |
| STERBEORT | Weißensee |
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