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Johann Günther Friedrich Cannabich
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Johann Günther Friedrich Cannabich (* 21. April 1777 in Sondershausen; † 3. März 1859 ebenda) war ein deutscher Geograph, Pfarrer und Pädagoge.
Cannabich studierte zunächst Theologie an der Universität in Jena, bildete sich aber selbst in Geographie. Während seiner Anstellung als Rektor der Lateinschule in Greußen (1807 - 1819) veröffentlichte er zwischen 1816 und 1818 ein Lehrbuch der Geographie, von dem bereits zu seinen Lebzeiten 17 Auflagen gedruckt wurden.
1819 trat Cannabich die Pfarrstelle in Niederbösa an. Während dieser Zeit erarbeitete er sein mehrbändiges Handbuch der Erdbeschreibung von 1827, das zu einem geographischen Standardwerk der damaligen Zeit wurde. Ab 1835 war Cannabich Pfarrer in Bendeleben und kehrte nach seiner Pensionierung in seine Heimatstadt Sondershausen zurück.
Napoleon soll sich bei seinem Einmarsch in Thüringen nach dem berühmten Geographen Cannabich erkundigt haben, den Namen Goethe jedoch nicht gekannt haben.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cannabich, Johann Günther Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph, Pfarrer und Pädagoge |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1777 |
| GEBURTSORT | Sondershausen |
| STERBEDATUM | 3. März 1859 |
| STERBEORT | Sondershausen |
