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Johann Friedrich Voigtländer
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Johann Friedrich Voigtländer (* 21. Mai 1779 in Wien; † 28. März 1859 ebenda) ist ein Nachkomme von Johann Christoph Voigtländer und betrieb die Firma Voigtländer, eine Werkstätte für optische und feinmechanische Instrumente.
Er erhielt 1797 eine Landesbefugnis zu Herstellung von Messgeräten, 1805 ein Kaiserliches Privileg für periskopische Brillen sowie 1823 ein weiteres Kaiserliches Privileg für Operngläser (Doppel-Theater-Perspektive).
Kurz nach der Vorstellung der Daguerreotypie stellt Voigtländer zusammen mit dem Mathematiker Josef Petzval mit dem Petzvalobjektiv das erste analytisch berechnete Objektiv der Welt her.
Literatur
- Ilse Erdmann: Vom Mechanicus Johann Christoph Voigtländer in Wien zur Voigtländer AG in Braunschweig. Eine kurzgefaßte Firmengeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Familie Voigtländer, zusammengestellt nach Dokumenten und Zeugnissen des Archivs der Voigtländer AG, Braunschweig, I. Teil. In: Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie 7, 1962, S. 12
- Ilse Erdmann: Vom Mechanicus Johann Christoph Voigtländer in Wien zur Voigtländer AG in Braunschweig, II. Teil. In: Tradition. Zeitschrift für Firmengeschichte und Unternehmerbiographie 7, 1962, S. 161
- Carsten Grabenhorst: Voigtländer & Sohn. Die Firmengeschichte von 1756 bis 1914. Braunschweig: Appelhans Verlag 2002
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Voigtländer, Johann Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | Nachkomme von Johann Christoph Voigtländer |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1779 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 28. März 1859 |
| STERBEORT | Wien |
