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Johann Friedrich Gräfe

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Johann Friedrich Gräfe (* 1711 in Braunschweig (?) ( getauft 7. Mai 1711 in Wustermark Kreis Nauen) - † 5. oder 8. Februar 1787 in Braunschweig) war Beamter und als Komponist ein Dilettant, ist aber heute nur noch als solcher bekannt.

Er war Post- und Kammerrat und des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Als Amateurkomponist war er seinerzeit durchaus anerkannt. Die Zuschreibung seiner Musik gilt als nicht immer sicher. Seine Tochter heiratete den Schriftsteller Johann Arnold Ebert.

Bühnenwerke

  • Herkules auf dem Oeta. In Einem Aufzuge / Komponirt vom Herrn Musikdirektor Gräfe zu Hannover. Text von Johann Benjamin Michaelis Michaelis. Singspiel in einem Akt, 1782 (Musik auch Anton Schweitzer und J. A. Schmittbauer zugeschrieben).

Werke (Auswahl)

  • Oden und Schäfergedichte in die Musik gesetzt und hrsg. von Johann Friedrich Graefe. Leipzig: Breitkopf, 1744.
  • Sonnet auf das von Ihrer Koenigl. Hoheit der Churprinzessin zu Sachsen selbst verfertigte, in Musik gesetzte und abgesungene Pastorell Il Trionfo della fedeltà : womit zugleich eine neue Art Noten zu drucken bekannt gemachet wird, die Musik ist vom Herrn Graefen. Faks.-Druck der Ausg. Leipzig 1755, Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1919.
  • Funfzig Psalmen, geistliche Oden und Lieder / zur privat und öffentlichen Andacht in Melodien mit Instrumenten gebracht, von Johann Friedrich Gräfen. Braunschweig: Fürstl. Waysenhaus. Buchhandlung; Leipzig: Breitkopf, 1760.
  • Sammlung verschiedener und auserlesener Oden zu welchen von den berühmtesten Meistern in der Music eigene Melodeyen verfertigt worden, besorgt und herausgegeben von einem Liebhaber der Music und Poesie. 3 Teile in 1 Band. Olms. Mikrofiche-Ausgabe, ISBN 3-598-50961-8; ISBN 3-598-50015-7

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