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Johann Christoph Schmügel
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Johann Christoph Schmügel (getauft 13. Januar 1727 in Pritzier/Mecklenburg, † 21. Oktober 1798 in Mölln/Lauenburg) war ein deutscher Komponist und Organist.
Leben
Schmügel erhielt vermutlich ersten Musikunterricht von seinem als Organist tätigen Vater, der ebenfalls Johann Christoph hieß. Anschließend ging er nach Hamburg, wo er bei Georg Philipp Telemann studierte. Obwohl dieser in einem Empfehlungsschreiben an die St.-Johannis-Kirche in Lüneburg Schmügel als einen „von seinen besten Discipeln, die er jemals in Componieren informieret hätte“ beschrieb, ergab sich erst 1758 eine Möglichkeit, diese Stelle zu besetzen. In Lüneburg gab Schmügel Johann Abraham Peter Schulz von 1758 bis 1765 Unterricht und hielt Kontakte zu Hamburg aufrecht. Wegen verschiedener Schwierigkeiten mit seinem Amt verließ Schmügel 1766 Lüneburg, um die Organistenstelle an der Nikolaikirche in Mölln zu besetzen. 1784 wurde er zusätzlich Kantor. Schmügel starb während des Orgelspiels an einem Schlaganfall.
Werke
Am bekanntesten ist Schmügels Liedersammlung von 1762. Die darin enthaltenen Stücke zeichnen sich durch reizvolle Melodie und ungewöhnliche Zwischen- und Nachspiele des Klaviers aus. Daneben schrieb er weitere Vokal-, Instrumental- und Orgelwerke. Auch diese Werke enthalten des Öfteren originelle Passagen.
Literatur
- Georg Karstädt: Schmügel, Johann Christoph. In: The New Grove Dictionary of Music and Musicians. 2. Aufl. Hrsg. von Stanley Sadie und John Tyrrell. Oxford University Press, 2001, ISBN 978-0-19-517067-2
- Georg Karstädt: Schmügel, Johann Christoph. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. 1. Aufl. Hrsg. von Friedrich Blume. Bärenreiter, Kassel 1949–1986
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmügel, Johann Christoph |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Komponist |
| GEBURTSDATUM | 13. Januar 1727 (getauft) |
| GEBURTSORT | Pritzier, Mecklenburg |
| STERBEDATUM | 21. Oktober 1798 |
| STERBEORT | Mölln, Lauenburg |
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