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Johann Carl Weck

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Johann Carl Weck (* 8. Juli 1841 in Schneidhain, Taunus; † 1914) war ein deutscher Unternehmer. Er gründete zusammen mit seinem Kompagnon Georg van Eyck am 1. Januar 1900[1] im südbadischen Öflingen eine Firma, die seinen Namen trug und den er als Warenzeichen eintragen ließ: die J. Weck & Co. Die Firma produzierte Gläser, die mittels eines Dichtgummis, im Glas befindlicher Rillen sowie einem metallenen Verschlußmechanismus eine luftdichte Lagerung von Lebensmitteln ermöglichte, die in den Gläsern gekocht wurden: das Einwecken. Spätere Weiterentwicklungen ersetzten den Dichtmechanismus durch Zellophanfolien (besonders für Marmeladen) und Schraubdeckel.

Weck war, entgegen der landläufigen Vorstellung, nicht der Erfinder der von ihm produzierten Gläser. Das Patent zum Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Erhitzen wurde vielmehr am 24. April 1892 dem Chemiker Dr. Rudolph Rempel (1859 - 1893) erteilt, das Weck 1895 kaufte[2]. Weck war an dem Patent interessiert, weil er als Vegetarier und Antialkoholiker darin die Möglichkeit fand, Früchte ohne den Einsatz von Alkohol zu konservieren.

Durch erfolgreiche Werbung, für die van Eyck verantwortlich zeichnete, wurde das Einkochverfahren sehr rasch bekannt. Bereits 1901 verließ Weck wieder die Firma, um nach Frankreich überzusiedeln; sein Name blieb aber in Deutschland: er prangte auf jedem einzelnen der Weck-Gläser, die rasch zu Dutzenden in buchstäblich jeder Küche zu finden waren. Bereits 1907 wurde der Begriff „Einwecken“ als Synonym zu „Einkochen“ in den Duden aufgenommen.

Weck starb 1914 in Frankreich, wo er „sein“ Konservierungsverfahren ebenso bekannt zu machen versuchte wie in Deutschland.

Quellen

  1. Tagesspiegel über den Modetrend "Einkochen"
  2. Firmengeschichte der Firma Weck GmbH
Wikipedia
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