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Johann Bauschinger
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Bild:JohannBauschinger.jpg
Johann Bauschinger, 1834-1893
Johann Bauschinger (* 11. Juni 1834; † 25. November 1893) war von 1868 bis zu seinem Tod Professor für Technische Mechanik am Münchener Polytechnikum. Das "Mechanisch-Technische Laboratorium" nahm 1870 unter seiner Leitung die Arbeit auf. Damit war es das erste Werkstoffprüfungsinstitut an einer Hochschule. Es bildete den Ursprung des "Staatlichen Materialprüfamts für den Maschinenbau" der TU München, das heute noch existiert.
Eine Auswahl seiner Tätigkeiten:
- Indicatorversuche an Locomotiven (1865-1868), Civilingenieur, Vol. XIII, XIV, (1886);
- Mittheilungen aus dem Mechanisch-technischen Laboratorium, Vol. 1-21, 22 und 23 posthum (1873-1895);
- Über den Elastizitätsmodul und die bleibende Zusammendrückung und Ausdehnung mehrerer Baustoffe, Mitth. Vol. 5 (1878);
- Über die Veränderung der Elastizitätsgrenze und die Festigkeit des Eisens und Stahls durch Strecken und Quetschen, durch Erwärmen und Abkühlen und durch oftmals wiederholte Beanspruchungen, Mitth. Vol. 13 (1886) (Bauschingereffekt);
Der nach Bauschinger benannte Bauschingereffekt beschreibt die veränderte Streckgrenze bei wechselnder Belastungsrichtung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bauschinger, Johann |
| KURZBESCHREIBUNG | Professor für Technische Mechanik |
| GEBURTSDATUM | 11. Juni 1834 |
| STERBEDATUM | 25. November 1893 |
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