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Johan Neeskens

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Johan Neeskens (* 15. September 1951 in Heemstede nahe Zandvoort) ist ein niederländischer Fußballspieler und -trainer.

Neeskens wurde vor allem bekannt durch das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland. In der 2. Spielminute verwandelte der damals 22-Jährige einen Foulelfmeter zum 1:0 für die Niederlande gegen Deutschland, das Spiel ging für seine Mannschaft letztlich aber mit 1:2 verloren. Seit dem sprechen Fußball-Kommentatoren immer wieder gerne von der Neeskens-Variante beim Schuss vom Elfmeterpunkt: Knallhart in die Tormitte schießen, während der Torhüter in eine Torecke hechtet.

Der Vize-Weltmeistertitel 1974 war nach den Europapokalsiegen bei den Landesmeistern mit Ajax Amsterdam der Beginn einer Weltkarriere des Mittelfeldspielers. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien wurde er mit seinem Team zum zweiten Mal Vize-Weltmeister, diesmal wurde das Finale gegen Gastgeber Argentinien nach Verlängerung mit 1:3 verloren.

Insgesamt absolvierte Neeskens 49 Länderspiele, in denen er 17 Tore erzielte.

Johan Neeskens hatte weitere internationale Erfolge mit dem FC Barcelona. So gewann er z. B. den Europapokal der Pokalsieger in einem dramatischen Endspiel 1979 gegen Fortuna Düsseldorf.

In seiner anschließenden Karriere arbeitete er als Trainer für die schweizerischen Vereine FC Baar, FC Zug und FC Stäfa, für den deutschen Oberligisten FC Singen 04, war danach Co-Trainer der niederländischen Nationalmannschaft und Trainer der U18-Nationalmannschaft und wurde anschließend Trainer des NEC Nijmegen. Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland verstärkte er den Trainerstab der australischen Nationalmannschaft als Co-Trainer von Guus Hiddink. Im Anschluss an die Fußballweltmeisterschaft kehrte er zum FC Barcelona zurück, um dort wie bereits bei der niederländischen Nationalmannschaft Assistenztrainer von Frank Rijkaard zu werden.

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