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Jochenstein

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Der Jochenstein ist ein Felsen, der an der Grenze zu Österreich aus der Donau ragt. Er ist ein Teil des Pfahls, eines Quarzfelsenzugs im Bayerischen Wald, der sich entlang des Donaurandbruchs durch Niederbayern zieht. Der Jochenstein gibt dem Ort Jochenstein, einem Ortsteil von Untergriesbach, dem Flusskraftwerk Jochenstein (Österreichische Donaukraftwerke) sowie den Ruinen Altjochenstein und Neujochenstein den Namen.

Namensherkunft

Der Name Jochenstein geht vermutlich auf den heidnischen Brauch der Johannesminne oder den Johannissegen zurück, der zur Winter- und Sommersonnenwende als Trankopfer abgehalten wurde. Im Zuge der Christianisierung wurde daraus der Johannissegen (Johannes der Täufer), wobei es bis ins letzte Jahrhundert üblich war, neue Schiffsleute am Jochenstein zu taufen. Heute steht eine Steinfigur des Hl.Johann-Nepomuk auf dem Felsen, der der Patron der Schiffsleute ist.

Mehrere Legenden ranken sich um den Jochenstein. So zum Beispiel die Geschichte, der Teufel habe durch eine große Mauer in der Donau den Marktflecken Engelhartszell überfluten wollen und im Fluss einen Teufelsstein fallen gelassen; oder die Geschichte der Nixe Isa, die unter dem Jochenstein wohnt und mit ihrem Gesang die Schiffsleute anlockt und betört.

Literatur

Böck, Herbert: Der Bau des Donaukraftwerks Jochenstein, Nachdruck aus: Österreichische Wasserwirtschaft Jg. 8 1956, Wien, 1956.

Wikipedia
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