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Jochen Kölsch

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Jochen Kölsch (* 16. November 1947 in München) ist in seiner Haupttätigkeit Fernsehjournalist und Koordinator für die ARTE-Programme im Bayerischen Rundfunk. Er produziert Spielfilme, Dokumentarfilme, Themenabende, Reportagen, und viele andere Dokumentationsformate, arbeitet aber auch selbst als Moderator, Autor und Regisseur sowie als Hochschullehrer.


Inhaltsverzeichnis

Leben

Jochen Kölsch ist als Redakteur und Produzent seit vielen Jahren beteiligt an einer großen Zahl von fiktionalen und dokumentarischen Filmen, aber auch Magazinen wie Tracks. Herausragende Preise entstanden so, wie Oscar-Nominierungen, z.B. für Sophie Scholl – Die letzten Tage von Marc Rothemund, deutsche und bayerische Filmpreise, sowie der Oscar für den Film Das Leben der anderen von Florian Henkel von Donnersmark.

Als Journalist, Autor und Regisseur hat er in seiner Laufbahn zahllose journalistische, dokumentarische und fiktionale Programme geschaffen, hat verantwortlich für Tagesschau und Tagesthemen gearbeitet, ARD-Brennpunkte, Fernsehdiskussionen, Talkshows, Mediensendungen, Literaturmagazine geleitet und Unterhaltungssendungen gestaltet, auch den Kanal BR-alpha mitgegründet.

Neben seiner Tätigkeit als Manager von Fernsehprogrammen ist er bestellt als Honorarprofessor für angewandte Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg, wo er Lehrveranstaltungen zum Thema „Theorie und Praxis des Fernsehens“ gibt. Ferner lehrt er an der Carl-von-Linde-Akademie der Technischen Universität München das Thema Medienkompetenz und an der Universität TübingenDrehbuch und Filmdramaturgie“.

Prof. Kölsch entstammt einer alten Theologen-, Ärzte-, Juristen- und Unternehmerfamilie. Unter seinen Vorfahren unter anderen August Hermann Francke und August Hermann Niemeyer, aber auch Johannes von Schroeter, der Gründer der Universität Jena (1557).

Filme (Auswahl)

Schriften

  • Der Stärkere hat immer Recht – Politische Prägung durch Fernsehunterhaltung, In Rundfunk und Fernsehen, 21. Jahrgang 1973. 2-3, S. 332 - 339
  • Wissenschaft als Feedback-Element in der Fernsehkkommunikation, Aus Rundfunk und Fernsehen, 23. Jahrgang 1975, S. 316 - 324
  • Teilnehmen am großen gemeinsamen Gespräch. Zeitgeschichtliche Telephonseelsorge: Die Erfahrungen mit Publikumsanrufen zu „Holocaust“, SZ, 27. Januar 1979, S. 63.
  • In Gefahr und großer Not…Von Jochen Kölsch, Kursbuch 61, Oktober 1980, S. 22.-31
  • Die sanfte Revolution - Von der Notwendigkeit anders zu leben (mit Barbara Veit), München/Gütersloh 1983
  • Exil am Whangpu -- 300 jüdische Emigranten, die vor sechzig Jahren aus Nazideutschland nach Shanghai geflohen waren, feierten ein Wiedersehen in San Francisco, DIE ZEIT, 8. Mai 2002
  • Öffentlicher Geheimdialog - Die Rolle diplomatischer Kommunikation zwischen Amerika und China in der Ära Kissinger, in : Codes, Geheimtext und Verschlüsselung - Geschichte und Gegenwart einer Kulturpraxis, Tübingen 2004,
  • Und hinter tausend Bildern keine Welt - Dialektik und Paradoxie der Medien. Vom Aufstieg des Bildes und dem Zerfall des Wortes, München, 2005,

Literatur von Jochen Kölsch: Siehe auch im Katalog Deutsche Nationalbibliothek DNB, ferner im Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2007

Gespräche

Weblinks

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