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Jean Balladur

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Jean Balladur (* 11. Mai 1924 in Smyrne; † 15. Juni 2002 in Paris) war ein französischer Architekt.

Jean Balladur begann seine Studien am Pasteur-Gymnasium in Neuilly-Sur-Seine. Nach seinem Studium der Philosophie in Khâgne an der Hochschule Condorcet, wo er als Schüler Jean-Paul Sartre kennenlernte, wandte sich Jean Balladur der Architektur zu und studierte fortan am l'École nationale des Beaux-Arts in Paris. Er gilt nunmehr als einer der bevorzugten Schüler Satres und arbeitet später an den durch Jean-Paul Sartre begründeten Neuzeiten mit, bis politische Divergenzen sie nach dem Krieg trennen. Neben seinem größten architektonischen Projekt La Grande-Motte koordinierte er später auch die Errichtung des Port Camargue. Er galt als Vertrauter Charles De Gaulle und Georges Pompidou, welche ihn mit der Umsetzung beauftragten. Jean Balladur war diplomierter Architekt und trat 1999 dem l'École nationale des Beaux-Arts im Bereich Architektur bei.

Jean Balladur ist ein Cousin Édouard Balladurs.

La Grand Motte

Seine größte Verwirklichung stellt die Stadt La Grande-Motte dar, Bade- und Vergnügungshafen, während der sechziger und siebziger Jahre. Das architektonisch harmonisch in die Natur gesetzte Konzept, welches als Pilotprojekt zur touristischen Erschließung des Languedoc-Roussillon diente, trägt als herausragendstes Element wohl die pyramidenähnlichen Gebäude, welche aus der Inspiration einer Mexiko Reise wuchsen. Geleitet vom mystischen Bild der Gärten Babylons, entwarf Jean Balladur die Gebäude terrassenförmig und versah sie mit einem Sonnen- und Windschutz, wie sie die italienischen Architekten der Renaissance bevorzugten.

Weblinks

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