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Jardin des Plantes

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Jardin des Plantes, Tafel 37 aus dem Musterbuch Plans raisonnés de toutes les espèces de jardins von Gabriel Thouin, 1820. Der Plan zeigt alle Gebäude, Gewächshäuser und Tiergehege jener Zeit.
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Kakteenhaus im Jardin des Plantes

Der Jardin des Plantes ist ein Botanischer Garten in Paris mit einer Fläche von 23,5 ha. Er liegt im Südosten der Stadt, am südlichen Ufer der Seine im 5. Arrondissement unweit der wissenschaftlichen Fakultät „Jussieu“.

Der bereits im Jahr 1626 angelegte und 1635 der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Garten ist der älteste Bestandteil des bedeutenden staatlichen Forschungs- und Bildungsinstitutes für Naturwissenschaften Muséum national d'histoire naturelle, das im Jahr 1793 gegründet wurde. Er wird begrenzt von den Wirkungsstätten des Institutes, darunter mehrere Ausstellungsgebäude wie die sehr sehenswerte Galerié de l'Evolution, und der sogenannten Ménagerie du Jardin des Plantes, dem einzigen Pariser Tiergarten innerhalb der Ringautobahn (Boulevard périphérique). Diese Menagerie kam als Resultat der französischen Revolution zustande: Einem Beschluss aus 1793 zufolge hätten die exotischen Tiere privater Schausteller entweder den Resten der Menagerie von Versailles zugeordnet werden oder geschlachtet und den Naturforschern des Jardin des Plantes zur Ausstopfung übergeben werden sollen. Letztere ließen die Tiere leben, und der Zoo des Jardin des Plantes bildet auch nach der Eröffnung des neuen Zoos im Bois de Vincennes (1934) ein attraktives Freizeitangebot.

Der Garten wurde ursprünglich als Jardin royal des plantes médicinales (Königlicher Heilkräutergarten) von den königlichen Leibärzten Ludwigs XIII., Jean Herouard und Guy de La Brosse angelegt. Direktoren waren unter anderem: Guy Crescent Fagon (1693) und Buffon (1739), der den Park erweiterte.

Literatur

Robert Schediwy, Franz Baltzarek,Grün in der Großstadt, Geschichte und Zukunft Europäischer Parkanlagen, Wien 1982

Weblinks

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