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Janina Hartwig

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Janina Hartwig (* 8. Juni 1961 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Leistungen

Janina Hartwig entdeckte ihre Leidenschaft für das Schauspiel bereits in Kindertagen[1], begann aber zunächst eine Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau, um so die nötige Voraussetzung (Beruf oder Abitur) zur Aufnahme an der Staatlichen Hochschule für Schauspielkunst in Berlin-Schönweide zu erhalten.[1] Während ihrer Lehre absolvierte sie eine Eignungs­prüfung für die Hochschule, die sie bestand und so als 17-jährige für das Studium zugelassen wurde, so dass sie ihre Ausbildung zugunsten einer angestrebten künstlerischen Laufbahn abbrach. 1978 begann sie ihr dreijähriges Schauspielstudium, nahm gleichzeitig Gesangs- und Tanzunterricht und konnte bereits 1981 ein erstes Engagement am Staatsschauspiel Dresden erlangen, wo sie für zehn Jahre Ensemblemitglied wurde. Danach stand sie unter anderem bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel mehrmals auf der Bühne.

Für den Fernsehfilm Disko mit Einlage wurde sie 1978 entdeckt[2] und spielte so bereits ihre erste große Hauptrolle. Weitere Film- und Fernsehtätigkeiten in klassischen Streifen, wie auch in Filmbiografien der DEFA und des Fernsehens der DDR folgten. Mit der Wende konnte Hartwig - im Gegensatz zu einigen anderen Schauspielern der ehemaligen DDR - ihre Schauspielkarriere fortsetzen, und wirkte insbesondere in Fernsehserien mit. 1998 bis Ende 2001 spielte sie in der Fernsehserie Bei aller Liebe. Im Jahr 2006 wurde sie als „Schwester Hanna“ Nachfolgerin von Jutta Speidel in der Fernsehserie Um Himmels Willen. Seit 1990 lebt Janina Hartwig in München. Sie ist mit dem Solocellisten der Münchner Philharmoniker Michael Hell verheiratet und hat zwei Töchter (*1988 und 1989) sowie einen Sohn (*2004).

Filmografie

  • 1965: Der Staatsanwalt hat das Wort (Fernsehserie)
  • 1978: Disko mit Einlage (TV)
  • 1978: Jugendweihe (TV)
  • 1979: Walzerbahn (Fernsehreihe Polizeiruf 110)
  • 1980: Der Direktor (Fernsehserie)
  • 1980: Gevatter Tod (TV)
  • 1982: Wilhelm Meisters theatralische Sendung (Fernsehserie)
  • 1986: Der Bärenhäuter
  • 1986: Die Weihnachtsklempner (TV)
  • 1987: Unheil aus der Flasche (Fernsehreihe Polizeiruf 110
  • 1989: Die gläserne Fackel (Fernsehserie)
  • 1990: Albert Einstein (TV)
  • 1990: Tödliche Träume (Fernsehreihe Polizeiruf 110)
  • 1991: Todesfall im Park (Fernsehreihe Polizeiruf 110)
  • 1991: Mit dem Anruf kommt der Tod (Fernsehreihe Polizeiruf 110)
  • 1993: Ein Sommernachtstraum (Fernsehreihe Tatort)
  • 1993: Rache (Fernsehserie Ein Fall für zwei)
  • 1994: Herz aus Gold (Fernsehserie Der König)
  • 1995-99: Aus heiterem Himmel (Fernsehserie)
  • 1996: Aida (Fernsehreihe Tatort)
  • 1996: Wintergäste (Fernsehserie Wildbach)
  • 1997: Corinna Pabst - Fünf Kinder brauchen eine Mutter (TV)
  • 1997: Frauenarzt Dr. Markus Merthin (Fernsehserie)
  • 1997-2005: Der Bergdoktor (Fernsehserie)
  • 1998: Vater wider Willen (Fernsehserie)
  • 2001: Mann auf Rezept (Fernsehserie Der Landarzt)
  • 2000-2003: Bei aller Liebe (Fernsehserie)
  • 2002: Entscheidung auf Mauritius (TV)
  • 2003: Geheimnisvolles Wiedersehen (Fernsehserie Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen)
  • 2003: Alleinsein ist schön (Fernsehserie Edel & Starck
  • 2005: Stimme des Herzens (Fernsehserie Hallo Robbie!)
  • 2005: Liebe hat Vorfahrt (TV)
  • 2005: Tiefer Fall (Fernsehreihe Tatort)
  • 2006: Das harte Herz (Fernsehserie Familie Dr. Kleist)
  • 2006: Kein Sterbenswörtchen (Fernsehserie Pfarrer Braun)
  • 2006: Um Himmels Willen (Fernsehserie)

Weblinks

Quellen

  1. . a b http://www.berliner-schauspielschule.de/hartwig.htm
  2. siehe Frank-Burkhard Habel & Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars, Berlin 2002, Schwarzkopf & Schwarzkopf, ISBN 3-89602-391-8
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