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Jacqueline Burckhardt

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Jacqueline Elisabeth Burckhardt (* 4. November 1947 in Basel BS) ist eine schweizerische Kunsthistorikerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Jacqueline Burckhardt wuchs in Prag, Oslo, Stockholm, Rom und Bern auf und bestand 1967 am Freien Gymnasium Bern die Maturität Typus B. Während ihrer Ausbildung als Restauratorin am Istituto Centrale del Restauro in Rom, erledigte sie im Auftrag des ICCROM (International Center for Conservation and Restauration, Rome) Missionen in Dublin, Segovia, Brasov (Rumänien), Venedig, Göreme (Türkei). Anschliessend studierte Burckhardt an der Universität Zürich Kunstgeschichte, Archäologie und außereuropäische Kunst. 1989 promovierte sie mit der Dissertation „Giulio Romano, Regisseur einer Verlebendigten Antike“ zum Dr. phil..

Jacqueline Burckhardt ist gegenwärtig als Mitherausgeberin und Redakteurin der Kunstzeitschrift Parkett.

Chargen und Ämter

  • 1986-89 Leiterin der Abteilung „Bildende Kunst“ im Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich.
  • 1993 Kuratorin der Ausstellung „Toyama Now“ in Toyama (Japan).
  • 1992 -98 Mitglied des Stiftungsrats der Fondation Nestlé pour l’art
    • 1995 -98 deren Präsidentin.
  • 1995-1997 Mitglied des Comité Technique des Centre d’art Contemporain in Genf.
  • seit 1995 Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission (EKK)
    • seit 1998 deren Präsidentin.
  • seit 1995 Vetreterin des Zürcher Stadtrats im Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft (Kunsthaus Zürich).
  • seit 1998 Mitglied des Kuratoriums der Graphischen Sammlung der ETH Zürich.
  • 1995-97 Gemeinsam mit Bice Curiger Kuratorin der Wanderausstellung “Meret Oppenheim “Beyond the Teacup“ beginnend im Guggenheim Museum, New York.
  • seit 1997 Mitglied der wissenschaftlichen Kommission des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK).
  • seit 1998 Mitglied des Comité téchnique des Institut d’art Contemporain in Lyon (Frankreich).
  • 1999- 2001 Mitglied des Consiglio Scientifico des Palazzo delle Papesse in Siena (Italien).
  • 2000-02 Für die Expo.02, Arteplage Yverdon-les–Bains, Konzept und Realisation des Bundesprojektes „Wer bin ich” in Zusammenarbeit mit den Architekten Isa Stürm & Urs Wolf und der amerikanischen Multimediakünstlerin Laurie Anderson.
  • seit 1997 Stiftungsratsmitglied des „Verein Zivilgesellschaft“.
  • seit 2005 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
  • seit 2003 Vorstandsmitglied der Kunsthalle Zürich.
  • seit 2006 Künstlerische Beraterin der Novartis AG.


Lehraufträge

  • 1985/86 Lehrauftrag in Kunstgeschichte an der Universität Zürich,.

Bibliografie

mehrere Artikel in der Kunstzeitschrift Parkett.

  • Ein Gespräch mit Joseph Beuys, Enzo Cucchi Jannis Kounellis, Anselm Kiefer, Jean-Christophe Ammann. hrsg und übersetzt von J.B., Parkett Verlag Zürich, 1986.
  • mit Anna Winteler im Gespräch, in: Videokatalog zur Anna Wintelers Ausstellung Discours de la Montagne à la Mère, Kunsthalle Basel, 1988
  • La loggia dei Marmi ,in: Giulio Romano, hrsg. Manfredo Tafuri. Electa 1989.
  • Il monumento Strozzi nel Sant ’Andrea di Mantova, in: Giulio Romano, hrsg. Manfredo Tafuri. Electa 1989.
  • Il monumento Rangoni, nel Duomo di Modena, in: Giulio Romano, hrsg. Manfredo Tafuri. Electa 1989.
  • Monica Klingler, Tanzperformance, hrsg. DAAD Berlin, 1991.
  • Laurie Anderson: »Ich bin eine Geschichtenerzählerin« oder Digitale Feuerzeichen. Ein Porträt von Jacqueline Burckhardt, Kunstforum, Band 134, Mai – September 1996, S. 213ff.
  • Meret Oppenheim: Beyond the Teacup, Co-autorin Bice Curiger, hrsg. Independent Curators Inc, New York, 1996.
  • Meret Oppenheim, Eine andere Retrospektive, hrsg. Galerie Krinzinger, Wien 1997.
  • Ich hatte gelebt, geliebt und sehr viel gelitten!, in: Andreas Walser 1908-1930, hrsg. Marco Obrist, Ed Nicolai 2001.
  • Ich und das Universum. Ein Expo.02 Projekt, in: Horizonte, hrsg. Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Hatje Cantz, 2001.
  • Giving and Giving Oneself on Pipilotti Rist and Laurie Anderson, in: The Gift, hrsg. Maraniello, Risaliti, Somaini, ed. Charta, 2001.
  • Switzerland's Roaring Nineties, in: Art in Europe 1990-2000, hrsg Gianfranco Maraniello, Skira 2002.
  • Vom Geist aus der Sprühdose, in: Renée Levi, Kill me Afterwards, Verlag für Moderne Kunst, 2003.
  • Incontrando, ein Interview mit J.B. in: AND, Rivista di architettura, città e architetti, Florenz 2004.
  • Shirana Shahbazi. Was ist, was könnte sein, was sein soll, in: Risk is Our Business, hrsg. Swiss Re Centre for Global Dialogue, Verlag Walther König, 2004.

Weblinks

Wikipedia
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