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Italiker

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Als Italiker wird eine Reihe indogermanischer antiker Völker und Stämme Italiens bezeichnet. Gemeinsam war ihnen die Verwendung italischer Sprachen. Man unterscheidet zwei Sprachgruppen, die latino-faliskische (Latiner, Falisker) und die oskisch-umbrische (Osker, Umbrer, Sabeller, Samniten). Sie wanderten etwa 1200 bis 1000 v. Chr. von Norden her über die Alpen nach Italien ein. Seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurden die Italiker durch Rom unterworfen.

Früher wurde vermutet, dass die Italiker sowohl mit den Germanen als auch den Kelten nahe verwandt seien und mit diesen auf ein gemeinsames westindogermanisches Urvolk zurückgeführt werden können. Neuere linguistische Untersuchungen der indogermanischen Sprachen zeigten aber, dass das Germanische vermutlich näher mit den balto-slawischen Sprachen verwandt ist (die sekundär satemisiert wurden) und die italischen Sprachen wohl nur mit dem Keltischen näher verwandt sind. Italiker und Kelten können von der Urnenfelderkultur als Urvolk abgeleitet werden, nicht aber die Germanen.

Siehe auch: Romanen, Etrusker, Herniker, Alteuropa, Aurunker, Volsker, Sikeler, Sikanen

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