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Isuzu Piazza
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Der Isuzu Piazza war ein vom japanischen Automobilhersteller Isuzu von 1981 bis 1991 hergestelltes Fließheck-Sportcoupé mit Hinterradantrieb.
In den USA wurde der Piazza als Isuzu Impulse, in Australien als Holden Piazza verkauft. Technisch basierte der Piazza auf dem Isuzu Gemini, der mit dem Opel Kadett C verwandt war.
| Isuzu | |
|---|---|
| Bild:PIAZZA.jpg | |
| Piazza | |
| Hersteller: | Isuzu |
| Produktionszeitraum: | 1981–1991 |
| Klasse: | Sportcoupé |
| Karosserieversionen: | Coupé, drei Türen |
| Motoren: | 2,0 l-R4, 91-120 PS 2,0 l-DOHC-R4, 135 PS 2,0 l-Turbo-R4, 142-180 PS 2,3 l-R4, 112 PS |
| Länge: | 4385 mm mm |
| Breite: | 1765 mm mm |
| Höhe: | 1300 mm mm |
| Leergewicht: | 1250 kg kg |
| Vorgängermodell: | Isuzu 117 Coupé |
| Nachfolgemodell: | Isuzu Impulse |
| Ähnliche Modelle: | Honda Prelude, Ford Probe, Toyota Celica, VW Scirocco |
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Modellgeschichte
1978 erteilte Isuzu Giorgetto Giugiaro den Auftrag, ein neues Sportcoupé als Nachfolger des Isuzu 117 Coupé zu gestalten. Isuzu überließ Giugiaro mehrere Gemini und ließ ihm bei der Ausführung des Auftrags freie Hand. Das Ergebnis war Giugiaros Prototyp Asso di Fiori ("Pik-As"), der unter allgemeinem Beifall auf der Tokyo Motor Show 1979 erstmals gezeigt wurde. Giugiaro sprach von seiner "fünften Kopernikanischen Revolution", da es ihm gelungen war, Design-Innovationen von mehreren vorherigen Prototypen in einem großserientauglichen Entwurf zu vereinen. Binnen 48 Stunden entschied Isuzu, den Prototyp nur minimal verändert in Serie gehen zu lassen.
Im November 1981 ging der Piazza in Japan in den Verkauf. Zur Auswahl standen vorerst ein Zweiliter-Reihenvierzylinder mit obenliegender Nockenwelle und 120 PS oder ein DOHC-Zweiliter mit 135 PS, jeweils mit Fünfgangschaltgetriebe oder Viergangautomatik. Ab 1984 war auch eine Turboversion des SOHC-Zweiliters erhältlich, die 180 PS leistete und den Doppelnockenwellen-Motor ersetzte.
Lieferbar war der Piazza in zahlreichen Ausstattungsversionen: Bella, XN, XJ, XE, XG, Nero und andere. Neben dem regulären Fahrwerk gab es von Irmscher und Lotus entwickelte Sportfahrwerke.
In den USA wurde der Piazza 1983 als Isuzu Impulse eingeführt. Dort gab es anfangs nur den SOHC-Zweiliter, hier mit 91 PS. Die Turbovariante leistete in den USA 142 PS.
1987 erfuhr der Piazza ein Facelift mit größerem Heckspoiler und Entfall der Klappscheinwerfer zugunsten freiliegender Einheiten. Nur in den USA ersetzte ein 2,3-Liter-Vierzylinder mit 112 PS den Zweiliter-Saugmotor. Alle Piazza erhielten das von Lotus entwickelte Sportfahrwerk mit geänderten Stabilisatoren und härteren Federn und Dämpfern.
Bis August 1991 produzierte Isuzu vom Piazza insgesamt 113.419 Exemplare. In Deutschland wurde der Piazza nicht angeboten.
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