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Isovaleriansäure

Aus Kefk.

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Strukturformel
Bild:Isovaleriansäure.svg
Allgemeines
Name Isovaleriansäure
Andere Namen
  • 3-Methylbuttersäure
  • Isopentansäure
  • Isopropylessigsäure
  • Delphinsäure
Summenformel C5H10O2
CAS-Nummer 503-74-2 [1]
Kurzbeschreibung farblose, stark übelriechende Flüssigkeit [1]
Eigenschaften
Molmasse 102,13 g·mol−1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,93 g·cm−3 [1]
Schmelzpunkt −33 °C [1]
Siedepunkt 175–177°C [1]
Dampfdruck 60 Pa [1] (20 °C [1])
pKs-Wert 4,76
Löslichkeit

wenig löslich in Wasser: 25 g·l−1 (20 °C) [1]

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
 [1]
R- und S-Sätze R: 34 [1]
S: 26-36/37/39-45 [1]
weitere Sicherheitshinweise
MAK ?
LD50 (Ratte, oral) 2000 mg·kg−1
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Isovaleriansäure (3-Methylbuttersäure) ist ein Monocarbonsäure-Hemiterpen. Der Name rührt daher, dass sie ein Konstitutionsisomer der Valeriansäure ist.

Vorkommen

Isovaleriansäure ist die Hauptvaleriansäure des Baldrians und lässt sich in größeren Mengen aus dessen Wurzel isolieren. Sie findet sich weiterhin als Bestandteil von Estern in vielen Naturstoffen, beispielsweise in vielen Alkaloiden oder in Didrovaltrat. Isovaleriansäure ist ein Metabolit des Isoleucins.

Eigenschaften

Der Flammpunkt der Flüssigkeit liegt bei 78 °C (gemessen im geschlossenen Tiegel), die Zündtemperatur bei 385 °C. Bei Erhitzen der Flüssigkeit über seinen Flammpunkt, können ihre Dämpfe mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden. Dabei liegt die untere Explosionsgrenze bei 1,4 Volumenprozent bzw. 60 g/m3 und die obere Explosionsgrenze bei ca. 7,3 Volumenprozent bzw. ca. 310 g/m3.[1]

Quellen

  1. . a b c d e f g h i j k l BGIA GESTIS Stoffdatenbank: http://www.hvbg.de/d/bia/gestis/stoffdb/index.html. 27. Mär. 2007
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