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2-Propanol

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Strukturformel und Kalottenmodell
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Allgemeines
Name 2-Propanol
IUPAC: Propan-2-ol
Andere Namen
  • Isopropanol
  • i-Propanol
  • iso-Propanol
  • Isopropylalkohol (IPA)
  • iso-Propylalkohol
  • Propanol-2
  • sekundärer Propylalkohol
  • sek-Propanol, Persprit
  • Petrohol
  • Petrosol
Summenformel C3H7OH
CAS-Nummer 67-63-0
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 60,10 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,785 g/cm³
Schmelzpunkt -88,5 °C
Siedepunkt 82,4 °C
Flammpunkt 12 °C
Dampfdruck 43 hPa (20 °C)
Zündtemperatur 425 °C (DIN 51794)
Explosionsgrenzen UEG: 2 Vol% OEG: 12,7 Vol%
Löslichkeit beliebig in Wasser, Ethanol, Aceton, Chloroform, Benzol
Spezifische Wärmekapazität 2,56 kJ/(kg K)
Sicherheitshinweise gemäß EU-Recht
Gefahrensymbole
Bild:Hazard F.svg
F
Leichtent-
zündlich
R- und S-Sätze

R: 11-36-67
S: (2)-7-16-24/25-26

MAK 200 ml/m³ bzw. 500 mg/m³
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort 2-Propanol, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Propan-2-ol, auch als Isopropylalkohol oder Isopropanol (abgekürzt IPA) bekannt, ist der kleinste sekundäre Alkohol.

Inhaltsverzeichnis

Physikalische Eigenschaften

Isopropanol ist eine schnell verdunstende, farblose, brennbare Flüssigkeit, die einen leicht süßlich-angenehmen, bei stärkerem Einatmen jedoch stechenden Geruch besitzt - dieser ist charakteristisch und erinnert an Krankenhäuser und Arztpraxen, da Isopropanol Bestandteil vieler Desinfektionsmittel ist. Isopropanol ist mit Wasser in jedem Verhältnis homogen mischbar und bildet ein konstant siedendes (azeotropes) Gemisch bei 80,4 °C und 12,1 % Wasseranteil.

Toxikologische Eigenschaften

Die Dämpfe wirken betäubend. Der Kontakt verursacht Reizungen der Augen und der Schleimhäute. Beim Umgang für ausreichende Lüftung sorgen. In Tierversuchen wurden keine Hinweise auf sensibilisierende oder mutagene Eigenschaften gefunden.

Herstellung

Die großtechnische Herstellung erfolgt auf zwei verschiedenen Wegen, ausgehend von Propen oder von Aceton.

Die Herstellung aus Propen erfolgt durch Hydratisierung an sauren Ionentauscherharzen als Katalysator:

Bild:IPA herstellung propen.png

Ausgehend von Aceton erfolgt die Herstellung von Isopropanol durch Hydrierung:

Bild:IPA herstellung aceton.png

Durch Umkehrung dieser Reaktion wird großtechnisch Aceton aus Isopropanol durch Oxidehydrierung erzeugt, d. h. Dehydrierung mit gleichzeitiger Oxidation des entstandenen Wasserstoffs mit Sauerstoff zu Wasser.

Verwendung

Isopropanol in Braunglasfläschchen aus der Apotheke
Isopropanol in Braunglasfläschchen aus der Apotheke

Isomere

Das einzige Isomer von 2-Propanol ist 1-Propanol.

Weblinks

Sicherheitsdatenblätter:

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