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Isofluran

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Steckbrief
Name (INN) Isofluran
Wirkungsgruppe Inhalationsanästhetikum
Handelsnamen Forene
Klassifikation
ATC-Code N01AB06
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Isofluran, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
CAS-Nummer 26675-46-7
Rezeptpflicht: ja

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Fachinformation (Isofluran)
Chemische Eigenschaften
Bild:Isofluran.png
IUPAC-Name: Difluoromethoxy-1-Chloro-2,2,2-trifluoroethan
Summenformel C3H2OClF5
Molmasse 184,49 g/mol
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Isofluran ist ein Inhalationsanästhetikum aus der Gruppe der Flurane. Es ist ein Strukturisomer des Enfluran und wird in Deutschland seit 1984 für Narkosen verwendet. Isofluran hat eine gute hypnotische und muskelrelaxierende Wirkung, wirkt jedoch nur schwach analgetisch.

Chemie und Pharmakologie

Die Dichte von Isofluran ist als Flüssigkeit 1,504 g/ml, als Gas 0,0077 g/ml. Der Siedepunkt liegt bei 48,8 °C, der Dampfdruck beträgt bei 20 °C 316,7 mbar.

Die Metabolisierungsrate von Isofluran ist sehr niedrig (0,2 %), weshalb das Narkotikum auch bei Patienten mit einer Leberschädigung eingesetzt werden kann. Der Blut-Gas-Verteilungskoeffizient von Isofluran ist 1,46, das heißt bei einer Konzentration von 1 Volumenprozent (Vol%) in den Lungenbläschen beträgt die Konzentration im Blut 1,46 Vol%.

Nebenwirkungen

Isofluran bewirkt eine Gefäßerweiterung (Vasodilatation) und führt dosisabhängig zu einem Abfall des arteriellen Blutdrucks und einem Anstieg der Herzfrequenz. Es senkt die Durchblutung des Herzens und das Herzminutenvolumen. Auch die Durchblutung der Nieren wird verringert, die glomeruläre Filtrationsrate und die Urinproduktion werden herabgesetzt. Außerdem verringert der Wirkstoff die Atmungsaktivität, wirkt also atemdepressiv. Isofluran ist schleimhautreizend und eignet sich damit nur bedingt zur Narkoseeinleitung.

Literatur

M. Alef und G. Oechtering: Praxis der Inhalationsanästhesie. Enke-Verlag 2003. ISBN 3-8304-1015-8

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