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Isatin

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Strukturformel
Bild:Isatin.png
Allgemeines
Name Isatin
Andere Namen
  • 2,3-Indoldion
  • 2,3-Dioxoindolin
Summenformel C8H5NO2
CAS-Nummer 91-56-5
Kurzbeschreibung gelbrote, kristalline Substanz
Eigenschaften
Molmasse 147,13 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte ?cm-3
Schmelzpunkt 193 - 203 °C
Siedepunkt ? °C
Dampfdruck ? Pa (x °C)
Löslichkeit nur wenig in Wasser löslich ( 2 g/l bei 20 °C )
Sicherheitshinweise
?
R- und S-Sätze R: 22, 36, 37, 38
S: ?
MAK ?
LD50 300 mg/kg (Maus oral)
563 mg/kg (Maus intraperitoneal)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Isatin, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Isatin ist eine organische Verbindung und ein Derivat des Indols.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Isatin wurde erstmals von dem französischen Chemiker Auguste Laurent isoliert, erst 1878 gelang Adolf von Baeyer die Totalsynthese aus einfacheren Verbindungen, so dass Indigo nicht mehr umständlich aus Pflanzen gewonnen werden musste.

Herstellung

Früher konnte Isatin nur aus Indigo gewonnen werden. Heute wird es aus Benzoesäure-Derivaten oder durch die Sandmeyer-Reaktion hergestellt.

Verwendung

Isatin und seine Derivate sind wichtige Ausgangsverbindungen für Indigo (dem Farbstoff der Bluejeans) und indigoähnlicher Farbstoffe. Auch einige Pharmaka wurden aus Isatin und seinen Derivaten hergestellt. Heutzutage werden Isatin-Derviate wegen ihrer leberschädigenden Wirkung nicht mehr in der pharmazeutischen Industrie verwendet.

Weblinks

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