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Irisieren
Aus Kefk.
Iriserende Oberfläche von Seifenblasen | |
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Bild:Irisation or iridescence in super-cooled cloud - NOAA.jpg Irisierende Wolke | |
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Irisieren (gr. Ιρις = Iris = Regenbogen) ist ein optisches Phänomen, wobei ein Objekt je nach Perspektive in anderen Farben erscheint.
Durch Brechung und Interferenz des Lichts an der Oberfläche eines Gegenstandes scheint dieser Gegenstand in den Farben des Regenbogens. Die Farben hängen vom Betrachtungswinkel ab. Irisieren ist bei Perlmuscheln und Seifenblasen bekannt. Aufgrund der oft intensiven Farben wird Irisieren oft als schön empfunden.
Wegen der Betrachtungswinkelabhängigkeit kann Irisieren nicht mit konventioneller Fotografie, sondern nur durch Holographie erfasst werden.
Inhaltsverzeichnis |
Biologie
In der Biologie ist Irisieren bei Pflanzen und Tieren weit verbreitet. Das Phänomen wird durch Nässe verstärkt.
Meteorologie
In der Meteorologie spricht man von irisierenden Wolken und Perlmuttwolken, wenn Wolken in Perlmuttfarben erleuchten. Das Irisieren geschieht hier durch Interferenz. Die Farben sind von der Tropfen- bzw. der Eiskristallgröße und der Art wie das Licht einfällt abhängig.
Schmucksteine
Schmucksteine, deren Irisieren gut ausgeprägt ist, sind sehr begehrt. Durch Sprünge, Risse oder Zwillingsbildung entsteht eine mehr oder weniger regelmäßige Schichtung des Materials, an denen sich die einfallenden Lichtstrahlen brechen und überlagern.
Eine spezielle Form des Irisierens ist der so genannte Perlmuttglanz (kurz: Perlglanz) oder Lüster, benannt nach dem seidigen, regenbogenfarbigen Glanz der Perlen. Auch hier ist die regelmäßige, konzentrische Schichtung des Perlmutts für das Irisieren verantwortlich.
Literatur
- Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. 13. Auflage. BLV Verlags GmbH, 1976/1989, ISBN 3-405-16332-3
Siehe auch
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