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Internationales Institut für Sozialgeschichte

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Internationale Institut für Sozialgeschichte

Das Internationale Institut für Sozialgeschichte (International Institute of Social History, kurz IISG) befindet sich in Amsterdam, Holland. Es wurde 1935 von Nicolaas Posthumus begründet.

Anlass war, den Schriften der sozialen Bewegungen, insbesondere der Arbeiterbewegung, einen neuen Ort zu geben, nachdem Nazi-Deutschland als sicherer Aufbewahrungsort ausgefallen war und Moskau gerade im Hinblick auf die "sozialistische Konkurrenz" als nicht vertrauenswürdig galt.

Das Institut gilt heute als eins der wichtigsten Dokumentationszentren zur Sozialgeschichte aller Zeiten und Länder.

Das Institut betreut etliche Nachlässe wie zum Beispiel von Albert Grzesinski, Willy Huhn (ein Roter Kämpfer), Karl Kautsky, Julius Motteler, Augustin Souchy, Georg von Vollmar, Friedrich Adler, Arthur Müller-Lehning, Max Nettlau, Pierre Ramus, Alexander Berkman, Emma Goldman, Angelika Balabanoff, Leo Trotzki (Teilnachlass, 6 laufende Meter), Wolfgang Abendroth, Heinrich Hannover, Wolfgang Harich, sowie das Parteiarchiv der Sozialrevolutionäre (Partija Socialistov-Revoljucionerov (Rossija) (1834-1934) usw. Zahlreich vertreten sind auch die Nachlässe anarchistischer und trotzkistischer Spanienkämpfer.

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