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Intermedialität
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Als Intermedialität bezeichnet man in der Publizistik und Kultur- und Medienwissenschaft die Untersuchung der Beziehungen zwischen Medien, insbesondere von Möglichkeiten ästhetischer Kopplungen bzw. Brüche. Intermediale Beziehungen können innerhalb und zwischen den traditionellen, handwerklichen Künsten, den analogen technisch-apparativen, sowie den digitalen Medien (Neue Medien) bestehen. Der Begriff kann auch den gezielten Medienwechsel oder die Gleichzeitigkeit verschiedener Ausdrucksformen beschreiben, z. B. Bild und Ton, Sprache und Musik, Neue Medien und Theater.
Intermedialität und Medienwissenschaft
In der Medienwissenschaft bedeutet Intermedialität vor allem die Realisierung medialer Konventionen eines oder mehrerer Medien in einem anderen.
Definiert man den Begriff der Intermedialität genauer, kann man drei Gruppen unterscheiden:
- Primäre oder inhärente Intermedialität:
- Die Verschmelzung von Medien aufgrund dispositiver und/oder medienspezifischer Gegebenheiten.
- Sekundäre Intermedialität:
- Die nachträgliche mediale Umsetzung des ursprünglichen Werkes in Form eines Medienwechsels.
- Figurative Intermedialität:
- Die spezifische Ausprägung eines bestimmten Mediums als Resultat einer Transformation in der Struktur eines anderen Mediums mit den ihm zur Verfügung stehenden Darstellungsmitteln.
Literatur
- Rajewsky, Irina O.: Intermedialität. Tübingen 2002
- Wolf, Werner: Intermedialität, in: Nünning, Ansgar (Hg.) Metzler Lexikon Literatur und Kulturtheorie, Stuttgart 2004 ISBN 3-476-01889-X
Weblinks
- www.theorie-der-medien.de Medientheoretische Betrachtung
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