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Integrabilitätsbedingung
Aus Kefk.
Mit Hilfe der Integrabilitätsbedingung kann überprüft werden, ob ein Vektorfeld ein Gradientenfeld ist.
Ein Vektorfeld, d.h. eine Abbildung
wird Gradientenfeld genannt, wenn ein Skalarfeld (ein Potential)
existiert, sodass sich f darstellen lässt durch
für alle
Mit Hilfe der Integrabilitätsbedingung kann nun für stetig differenzierbare Vektorfelder entschieden werden, ob so ein Skalarfeld existiert, d.h. ob f ein Gradientenfeld ist. Es gilt:
Das Vektorfeld
sei auf der offenen und sternförmigen Menge
stetig differenzierbar. Unter diesen Voraussetzungen ist f genau dann ein Gradientenfeld, wenn die Integrabilitätsbedingung
für
auf X erfüllt ist.
Äquivalente Aussagen
Die folgenden Aussagen sind äquivalent und können ebenfalls zur Entscheidung, ob ein Vektorfeld f ein Gradientenfeld ist oder nicht, herangezogen werden:
- f ist ein Gradientenfeld, d.h. es exisitert ein Skalarfeld
, sodass für alle
gilt:
- Integrale über das stetige Vektorfeld f in X sind wegunabhängig, d.h. sie hängen nur von Anfangs- und Endposition ab und Integrale über geschlossene Kurven verschwinden.
- Die Rotation über f verschwindet für alle
:
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