Instant Messaging

Aus Kefk

Wechseln zu: Navigation, Suche

Instant Messaging [ˈɪnstənt ˈmɛsɪdʒɪŋ] (abgekürzt IM) (engl. „sofortige Nachrichtenübermittlung“) oder Nachrichtensofortversand ist ein Dienst, der es ermöglicht, mittels einer Software (Client), dem Instant Messenger, in Echtzeit mit anderen Teilnehmern zu kommunizieren (chatten). Dabei werden kurze Text-Mitteilungen im Push-Verfahren über ein Netzwerk (Server) an den Empfänger geschickt (meist über das Internet), auf die dieser unmittelbar antworten kann. Auf diesem Weg lassen sich meist auch Dateien austauschen. Zusätzlich bieten zahlreiche Messaging-Programme Video- oder Telefonkonferenzen an.

Bild:Fire.png
Fire, ein IM für Mac OS X

Die meisten Instant-Messenger verwalten Kontaktlisten und zeigen die Präsenzinformation jedes Kontakts.

Die meisten IM-Dienste sind aufgrund verschiedener, zum Teil proprietärer Protokolle untereinander inkompatibel und werden jeweils von einem Betreiber kontrolliert. Ausnahmen sind die folgenden Protokolle:

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Der Ausdruck „Instant Message“ wurde von Paul A. Linebarger geprägt. Er beschrieb damit in seinen Science-Fiction-Geschichten aus den 1960er Jahren – die er unter dem Pseudonym Cordwainer Smith verfasste – Nachrichten, die mit Überlichtgeschwindigkeit über interstellare Distanzen hinweg verschickt werden konnten. Seine „sofortigen Nachrichten“ galten als extrem teuer, und er schrieb einige Episoden, die die Unerschwinglichkeit dieser Nachrichten zum Thema hatten.

Die Mitglieder der New England Science Fiction Association (davon die meisten Computerexperten) haben den Ausdruck aufgenommen und ihren wöchentlichen Newsletter so genannt. Der heutige Gebrauch des Begriffs dürfte dort seinen Ursprung haben.

Trivia

  • AOL wurde im September 2002 ein US-Patent für Instant Messaging zugesprochen.

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge