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Injektionspräparat

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Bild:Testicle-bull.jpg
Injektionspräparat eines Stierhodens (Blutgefäße mit roter Gelatine gefüllt)

Ein Injektionspräparat stellt anatomische Hohlraumsysteme wie Harntrakt, Atemwege, Gallengangsystem und Blutgefäße mittels einer Injektion von aushärtenden Massen oder Farbstoffen dreidimensional dar.

Bild:Circulus arteriosus schaf.jpg
Circulus arteriosus eines Schafes, Korrosionspräparat mit einem Methacrylat (Kallocryl ®
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Injektionspr%C3%A4parat, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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Das frisch entnommene Organ wird zu diesem Zweck durchgespült und anschließend eine Flüssigkeit oder aushärtende Masse injiziert. Als Flüssigkeiten werden z. B. Tusche oder Röntgenkontrastmittel verwendet. Aushärtende Massen sind z. B.:

Nachträglich kann das Gewebe noch mit Kalilauge aufgelöst werden. Übrig bleibt der negative Ausguss des Systems, welcher dann als Korrosionspräparat bezeichnet wird. Dadurch kann ein Hohlraumsystem komplett demonstriert werden. Die gewonnenen Präparate können nun entweder makroskopisch oder unter einem Rasterelektronenmikroskop untersucht werden. Um die feinen Strukturen zu schützen, kann das Präparat anschließend in ein transparentes Kunstharz eingegossen werden (Einbettungspräparat). Den gleichen Effekt erzielt man mit einer Aufhellung des Gewebes nach Spalteholz.

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