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Indogermanische Ursprache
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Die indogermanische Ursprache(Protoindoeuropäisch -> *PIE), auch Indoeuropäisch oder Urindogermanisch (UIG), ist der hypothetische gemeinsame Vorfahre der indogermanischen Sprachen.
Da die Ursprache nicht direkt überliefert ist, wurden alle Laute und Wörter durch die Komparativmethode erschlossen. Man hat sich darauf geeinigt, rekonstruierte Formen mit einem Sternchen zu markieren: *wódr̥ „Wasser“, *ḱwō „Hund“, *tréyes „drei (maskulin)“, etc. Viele der Wörter in den modernen indogermanischen Sprachen stammen durch regelmäßigen Lautwandel von diesen Urwörtern ab.
Inhaltsverzeichnis |
Phonologie
Es wird angenommen, dass die indogermanische Ursprache folgende Phoneme verwendete:
Konsonanten
| labial | koronal | palatovelar | velar | labiovelar | laryngal | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmlose Plosive | p | t | ḱ | k | kw | |
| Stimmhafte Plosive | b | d | ǵ | g | gw | |
| Aspirierte Plosive | bh | dh | ǵh | gh | gwh | |
| Nasale | m | n | ||||
| Frikative | s | h1, h2, h3 | ||||
| Approximanten | w | r, l | j |
Die so genannte Glottaltheorie revidiert dieses klassische Rekonstruktionssystem in Hinblick auf die Verschlusslaute in großem Ausmaß.
Vokale
Nach der Laryngaltheorie kennt das Urindogermanische grundlegend nur die Vokale e und o. Die anderen Vokale der klassischen Rekonstruktion ergeben sich durch diese in Kombination mit Laryngalen wie folgt:
Das Ergebnis von h2o ist umstritten, es ist nicht eindeutig geklärt, ob es a oder o ist. Die Diphthonge ergeben sich einfach durch Kombination der einzelnen Vokale mit den Halbvokalen y und w. Die kurzen Vokale i und u stellen die silbisch gewordene Variante derselben dar, die entsprechenden Langvokale sind als i/u + Laryngal erklärbar. Auch die Liquida, Nasale und Laryngale können in der Ursprache vokalischen Charakter bekommen, also silbisch werden.
Ablaut
Die indogermanische Ursprache hatte eine charakteristische Ablautsequenz der Phoneme e/o/ø. Sie war sowohl in der Wortbildung als auch in der Flexion von großer Bedeutung. Die Dehnstufe ergibt sich nur morphologisch durch Kontraktionen und stellt die einzige Art von Langvokalen in der Ursprache dar, an deren Zustandekommen keine Laryngale beteiligt sein müssen. Steht ein Laryngal vor einem Vokal, so verschwindet er in der Nullstufe, steht er jedoch danach, so bleibt er und wird sogar silbisch. Als Grundvokal jeder Wurzel gilt e. Nicht durch Laryngale bedingtes o kommt nur durch die Abtönstufe zustande, i und u durch die Nullstufe von Diphthongen.
Substantive
Substantive wurden nach acht Fällen (Nominativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ, Instrumental, Ablativ, Lokativ, Vokativ) und nach Singular, Plural, und Dual dekliniert. Es gab drei Geschlechter: Maskulin, Feminin und Neutrum.
| Singular | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kons. | o-Stämme | eh2-Stämme | i-Stämme | u-Stämme | |
| Nominativ | -s, -ø | -o-s | -eh2-ø | -i-s | -u-s |
| Vokativ | -ø | -e-ø | -eh2-Ø | -ey-ø | -ew-ø |
| Akkusativ | -m̥ | -o-m | -eh2-m | -i-m | -u-m |
| Neutrum | -ø | -o-m | - | -i-Ø | -u-Ø |
| Genitiv | -s, -es, -os | -os(y)o, -i-(?) | -eh2-e/os | -oy-s | -ow-s |
| Dativ | -ey | -ōy (< -o-ey) | -eh2-ey | -ey-ey | -ew-ey |
| Instrumental | -bhi, -mi, -(e)h1 | -o-h1, -e-h1 | -eh2-bhi, -eh2-eh1(?) | -i-bhi, -i-h1 | -u-bhi, -u-h1 |
| Ablativ | = Gen. | -ōt, -āt | = Gen. | = Gen. | = Gen. |
| Lokativ | -i,-ø | -o-y, -e-y | -eh2-i | -ēy-ø | -ēw-ø |
| Plural | |||||
| Kons. | o-Stämme | eh2-Stämme | i-Stämme | u-Stämme | |
| Nominativ | -es | -ōs (< -o-es), -oy (pron.) | -eh2-es | -ey-es | -ew-es |
| Vokativ | = Nom. | = Nom. | = Nom. | = Nom. | = Nom. |
| Akkusativ | -m̥s | -o-ms | -eh2-ms | -i-ms | -u-ms |
| Neutrum | -h̥2 | -e-h2 | - | -i-h2 | -u-h2 |
| Genitiv | -om(?) | -ōm (< -o-om?), -oysōm (pron.) | -eh2-om, -eh2sōm (pron.) | -y-om | -w-om |
| Dativ | -bhos, -mos | -o-bhos, -o-mos | -eh2-bhos, -eh2-mos | -i-bhos, -i-mos | -u-bhos, -u-mos |
| Instrumental | -bhis, -mis | -ōys, -o-mis(?) | -eh2-bhis, -eh2-mis | -i-bhis, -i-mis | -u-bhi, -u-mis |
| Ablativ | = Dat. | = Dat. | = Dat. | = Dat. | = Dat. |
| Lokativ | -su | -oysu (pron.) | -eh2-su | -i-su | -u-su |
Über den Dual kann kaum eine Aussage gemacht werden, außer dass die Endung im Nominativ/Vokativ/Akkusativ -h1 oder -e gewesen sein dürfte.
Verben
Das urindoeuropäische Verbsystem ist extrem kompliziert und beinhaltet eine Ablautsequenz, die in den germanischen Sprachen und slawischen Sprachen noch immer vorhanden ist, jedoch nicht im gleichem Maße.
Verben haben vier Modi (Indikativ, Imperativ, Konjunktiv und Optativ), zwei Diathesen (Aktiv and Mediopassiv), sowie drei Personen und drei Numeri (Singular, Dual und Plural). Verben werden in zwei Tempora konjugiert- Präsens und Präteritum. Außerdem gilt es als wahrscheinlich, dass das Proto-Indogermanische sich durch eine Aspekttrialität zwischen perfektivischen, imperfektivischen und aoristischen Aspekt auszeichnet, so, wie es im Altgriechischen noch der Fall ist. Zusätzlich gibt es noch ein Perfekt als Konjugationsform. Es hat dabei die Funktion eines Stativs, das einen Zustand beschreibt, und ist also vom Perfektiv, Imperfektiv und Aorist geschieden, wobei letzere einen Vorgang oder Zustand als so markiert signalisieren, wie es im Altgriechischen oder den slawischen Sprachen der Fall ist.
Konjugation
Die Wurzel ist das grundlegende Morphem eines Wortes. Von ihr können verschiedenste Stämme abgeleitet werden, die ihr im einfachsten Fall gleichen. Der Stamm eines Verbs bezeichnet neben das Tempus auch den Verbalaspekt und wird durch Ablaut und/oder Suffixe gebildet, der Modus durch Suffixe angezeigt und die Person durch eine Endung.
Personalendungen
Personalendungen im Präsens und im Aorist
Präsens, Präteritum mit imperfektiven Aspekt und der aoristische Aspekt benutzen zwei Sätze von Endungen, nämlich primäre und sekundäre. Die Primärendungen gelten für gegenwartsbezogene Konjugationsformen, namentlich also nur für das Präsens, während die Sekundärendungen für die vergangenheitsbezogenen Verbformen, für die imperfektive Präteritalform und die Aoristform, verwendet werden. Man unterscheidet zwei grundsätzliche Typen von Stämmen, nämlich thematische und athematische. Bei ersteren endet der Stamm auf einen charakteristischen Vokal, den so genannten Themavokal, der bei letzteren fehlt. Der Themavokal ist entweder e oder o, und zwar nach folgender Verteilung: 1.Sg., 1. Du., 1.Pl. und 3.Pl. haben o, die anderen Personen e.
| Aktiv | Medio-passiv | |||
|---|---|---|---|---|
| Person | Primär | Sekundär | Primär | Sekundär |
| 1.Sg. | -h2 (them.), -mi (athem.) | -m | -h2or (-ar) | -h2o (-a) |
| 2.Sg. | -si | -s | -th2o | -th2or |
| 3.Sg. | -ti | -t | -(t)or | -(t)o |
| 1.Du. | -wos | -we | (-wosdhh̥2) | (-wedhh̥2) |
| 2.Du. | -th1es | -tom | (-teh1) | (-htoh1) |
| 3.Du. | -tes | -tām | (-teh) | (-hteh) |
| 1.Pl. | -mos | -me | -mosdhh̥2 | -medhh̥2 |
| 2.Pl. | -te | -te | -dhwo | -dhwo |
| 3.Pl. | -nti | -nt, -(ē)r | -ntor, (-(ē)ror) | -nto, -(ē)ro |
Die eingeklammerten Endungen müssen als sehr spekulativ gelten.
Personalendungen im Perfekt
Das indogermanische Stativ alias Perfekt besitzt eigene Endungen, und zwar nur einen einzigen Satz von aktiven und keine mediopassiven.
| Person | Endung |
| 1.Sg. | -h2a |
| 2.Sg. | -th2e |
| 3.Sg. | -e |
| 1.Pl. | -me |
| 2.Pl. | -e |
| 3.Pl. | -(ē)r |
Tempus- und Aspektbildungen
Präsens
Die Bildungen für Präsensstämme im Indogermanischen sind mannigfaltig. Hier seien daher nur die wichtigsten genannt:
- -ye/o-: Dieses Suffix, welches einen thematischen Stamm ergibt, kann wohl als das produktivste im Indogermanischen überhaupt gelten. Die Wurzel ist entweder in der Nullstufe, wann die Verben meist Intransitiva sind, oder in der Vollstufe, was meist Transitiva ergibt. Weiters wird das Suffix häufig zur Bildung von Denominativa benutzt.
- -e(h2)-ye/o-: Diese beiden Suffixe dürfen Varianten des obigen sein. Die Wurzel pflegt in der o-Stufe zu stehen und die Bedeutung entweder kausativ oder iterativ zu sein.
- -ske/o-: Dieses thematische Suffix wird an die Nullstufe der Wurzel gehängt und ergibt Stämme iterativer Bedeutung. Die Incohativa des Latein, die mit -sc aktionsartspezifiziert sind, gehen beispielsweise auf diese Bildung zurück sowie auch Iterativa mit -ske im Altgriechischen
- -h1s(y)e/o-: Dieses Suffix tritt entweder an die reduplizierte Wurzel (z.B. *dhedhh1- von *dheh1-) oder an die e-Stufe und hat desiderative Bedeutung. Es ist der Ursprung einiger indogermanischer Futurbildungen, so einer des Griechischen etwa.
- Nasalpräsens: In die Nullstufe der Wurzel wurde ein Infix -ne- vor dem letzten Konsonanten eingefügt. Der sich ergebende Stamm war ursprünglich athematisch, wurde aber in den Tochtersprache auf mannigfaltige Weise thematisiert. Das Nasalpräsens ist u.A. noch im Lateinischen vorhanden.
Imperfektives Präteritum
Der präteritale Imperfektiv wird vom sog. Präsensstamm gebildet und trägt statt den Primärendungen die Sekundärendungen. Ob er auch das im Griechischen, Armenischen und Indoiranischen gefundene Augment, welches dann *e- wäre, trägt, ist unsicher.
Aoristischer Aspekt
Die Tochtersprachen der Ursprache zeigen verschiedene Aoristbildungen, die einzige definitiv der Ursprache zugehörige ist eine Bildung mit -s-(vgl. z.B. den s-Aorist oder das s-Perfekt im Lateinischen), welches direkt an die Wurzel tritt und auf welches ohne Themavokal die Sekundärendungen folgen. Die Wurzel steht dabei in der Dehnstufe. Aufgrund von Befunden aus dem Tocharischen und Hethittischen ist umstritten, ob das s-Suffix in allen Personen ursprünglich ist oder nur in der 3. Singular. Das Vorhandensein eines Augments ist auch hier fraglich.
Perfekt
Der Perfektstamm besteht meist nur aus der reduplizierten Wurzel. Als Vokal der Reduplikationssilbe tritt immer e auf, die Wurzel steht im Aktiv Singular in der o-Stufe, sonst in der Nullstufe. Eine Ausnahme durch das Fehlen der Reduplikation stellt die sehr alte Bildung *woyda „ich weiß“ von der Wurzel *weyd- dar.
Modi
Optativ
Der Optativ drückt Wünsche und Wahlen aus. Bei thematischen Stämmen findet sich immer der Themavokal o gefolgt von y (möglicherweise die Nullstufe des Suffixes), sodass sich insgesamt die charakteristische Folge *-oy(h1)ergibt. Weiters existiert zur Bildung des Optativs eine Suffix *-yeh1/*-ih1 (Vollstufe und Nullstufe in morphologischem Wechsel), das jedoch kurioserweise nicht an Stämme, sondern nur an Wurzeln, und zwar mit derselben in der Nullstufe, tritt. Die Endung ist immer die Sekundärendung.
Konjunktiv
Der Konjunktiv wurde praktisch durch einen zusätzlichen Themavokal angezeigt, das bedeutet, bei thematischen Stämmen wurde der Themavokal lang (durch Zusammenziehung der beiden einzelnen Themavokale), athematische Stämme wurden thematisch. Es wird vermutet, dass der Konjunktiv in Verbindung mit der desiderativen Aktionsart - diese Kombination wird Injunktiv genannt (siehe Lexikon der Sprachwissenschaft von Hadumod Bußmann: Injunktiv.(2)... Verbformen, die hinsichtlich Tempus uns Modus nicht spezifiziert sind und im Sinne von 'zukünftiges Wollen' interpretiert werden; vgl. außerdem Artikel Injunktiv) - ursprünglich die Zukunft ausdrückte und somit der Vorgänger des Futurs war. Das lateinische Futur geht beispielsweise auf diese Konjunktivbildung zurück.
Imperativ
Der Imperativ, der ja kein Modus im Sinne der anderen ist, weist auch eine andere Bildung auf, nämlich nicht durch Suffixe, sondern durch Endungen. Diese lauten folgendermaßen.
| Person | Aktiv | Medium |
| 2.Sg. | -ø, -dhi (nur them.) | -so |
| 3.Sg. | -(t)u | -to |
| 2.Pl. | -te | -dhwo |
| 3.Pl. | -nti, -enti (athem.) | -nto |
Der oftmals genannte Imperativ Futur('Imperativ zwei') dürfte auf den Formen des normalen Imperativs sowie einer folgenden, unklaren Form *tōt bestehen.
Verwandtschaft zu anderen Sprachfamilien
Es sind in der Vergangenheit viele Möglichkeiten einer Verwandtschaft der Indogermanischen Ursprache zu anderen Sprachfamilien vorgeschlagen worden, insbesondere zu den uralischen und zu den altaischen Sprachen. Die überwiegende Mehrheit der Sprachwissenschaftler hält es für prinzipiell unmöglich, über so lange zurückliegende sprachliche Entwicklungen seriöse Aussagen zu machen.
Die Nostratische Hypothese, die die Urverwandschaft mit vielen anderen Sprachgruppen vorschlägt, geht auf Holger Pedersen (1903) zurück. Die russischen Linguisten Illich-Svitych und Dolgopolsky wandten in den 1960ern anerkannte Methoden der Sprachrekonstruktion auf einige der rekonstruierten Ursprachen an (Indogermanisch, Dravidisch usw.) und kamen tatsächlich zu Ergebnissen. Dem methodisch ernstzunehmenden Ansatz zum Trotz sind die meisten Linguisten nicht bereit, die Ergebnisse für mehr als zufällig Übereinstimmungen zu halten; eine abwartende Haltung ist unter denen, die die Hypothese nicht ganz ablehnen, vorherrschend.
Ein anderer Ansatz ist der von Joseph Greenberg, der seit den 1960ern versucht hat, durch Massenvergleiche zu riesigen Verwandschaftsgruppen zu kommen. Die Idee ist, dass selbst dann, wenn viele der gefundenen Parallelen Zufälle sind, durch die große Zahl immer noch genug übrig bleibt. Die indoeuropäischen Sprachen gehören demnach zu einer Indo-Pazifischen Supergruppe. Diese Ergebnisse werden, obwohl sie von einem anerkannten Linguisten kommen, von der Fachwelt noch weniger ernst genommen als der Nostratizismus.
(Quelle: Trask: Historical Linguistics, London 1996)
Entwicklung
Aus dem Kontinuum der indogermanischen Ursprache gliederten sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten einzelne Dialektfamilien aus. Die sprachliche Isolierung lässt sich an Eigenheiten im Lexikon und der Morphologie sowie an spezifischen Lautgesetzen ablesen. Dazu gehören unter anderem das Grimmsche und Vernersche Gesetz im Urgermanischen, der Verlust von *p- vor Vokalen im Urkeltischen, der Verlust von *s- vor Vokalen im Urgriechischen und das Brugmannsche Gesetz im Urindoiranischen.
Beispieltexte
Selbstverständlich sind von der indogermanischen Ursprache als einer Rekonstruktion keinerlei Texte überliefert. Und doch wurde versucht, Texte auf Urindogermanisch zu verfassen. Besonders prominent ist bis heute die erfundene Fabel von August Schleicher Das Schaf und die Pferde aus dem 19. Jahrhundert, der jeweilige Stand der Sprachwissenschaft hat die Fabel immer wieder angepasst. So wurde aus Schleichers „Avis akvasas ka“ in einer aktuelleren Version von 1979 „Owis ekwoskwe“. Es handelt sich dabei um bloße Spekulationen, denn die vergleichende Sprachwissenschaft kann in weiten Teilen keine Angaben dazu machen, welches aus einer Tochtersprache rekonstruierte Wort für einen bestimmten Begriff zu verwenden sei, da die meisten Bildungen nicht in allen Tochtersprachen gleichermaßen vorkommen. Es ergäbe sich daher für einen einzigen Text eine ungeheure Vielzahl von denkbaren Versionen. Die rekonstruierte Ursprache muss daher als Formalismus gelten, nicht als definitive Aussage über einen vorhistorischen Sprachgebrauch.
Veröffentlichte urindogermanische Beispieltexte:
- Die indogermanische Fabel (Avis akvasas ka) von August Schleicher (1868)
- Der König und der Gott (rēḱs deiwos-kʷe) von S. K. Sen, E. P. Hamp u. a. (1994)
Externe Links
- Das Vaterunser auf IDG
- Indogermanische Grammatik (Englisch)
- The Proto-Indo-European Sound System (Englisch) Piotr Gąsiorowskis sonderzeichenfreie ASCII-Schreibung für die indogermanischen Laute
- Indogermanisches Etymologisches Wörterbuch von Julius Pokorny (Englisch)
Siehe auch
Literatur
- Eva Tichy: Indogermanistisches Grundwissen. Hempen Verlag, Bremen 2000, ISBN 3-934106-14-5. (Ausgezeichneter, wenn auch schmaler, Leitfaden zum Selbststudium; besonders, aber keineswegs ausschließlich, geeignet für Studierende aller sprachwissenschaftlichen Disziplinen.)
- Michael Meier-Brügger: Indogermanische Sprachwissenschaft. de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017243-7. (Ebenfalls hervorragende Einführung, mit Diskussion aktueller Probleme der - nicht nur indogermanistischen - Sprachwissenschaft; gut geeignet auch für interessierte Nicht-Sprachwissenschaftler.)
- Andrew L. Sihler: New Comparative Grammar of Greek and Latin. Oxford University Press, Oxford - New York 1995
- Martin Kuckenburg: Auf den Spuren der Indoeuropäer. in: Abenteuer Archäologie. Spektrum der Wissenschaft Verl.-Ges., Heidelberg 2006, 2, 48ff. ISSN 1612-9954 (gute aktuelle Einführung in die Thematik)
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