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Indische Mathematik
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Der größte Beitrag der indischen Mathematik zur Entwicklung der Mathematik war die Erfindung der Null. Die Null gelangte über den arabischen Raum nach Europa. Damit war die Grundlage für das Dezimalsystem gelegt, welches das römische Zahlensystem ablöste.
Die philosophische Grundlage für die Null war der buddhistische Begriff Shunyata (Leere, Leerheit). In Hindi heißt Null heute noch Shunya.
Bereits 499 n.Chr. wurde von dem indischen Mathematiker Aryabhata ein bemerkenswert genauer Wert für Pi angegeben: 62832/2000 = 3,1416, aber der Wert setzt sich nicht durch. Brahmagupta behauptetet 640, der Wert sei gleich der Wurzel aus Zehn, ca. 3,1622. Auch später wurde oft mit 22/7 gerechnet, ob aus Unwissenheit eines genaueren Wertes oder zur Vereinfachung ist unklar. Madhava hat im 14. Jahrhundert in seinem Werk Karanapaddhati den Wert von 3,14159265359 mit Hilfe der später „Reihenentwicklung nach Gregory“ oder auch Leibniz-Reihe genannten Methode angegeben.
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