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Independent-Verlag

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Independent-Verlage sind kleine, meist "junge", von Konzernen unabhängige Verlage. Der Begriff - ursprünglich für kleine Musiklabels (vgl. Independent) - bezieht sich auf die ökonomische Ebene und auf eine Ästhetik, die die Fixierung der großen auf Massenerfolge und größtmöglichen Umsatz ablehnt.

Die Independent-Verlage (kurz auch: Independents) traten erstmals bei der Leipziger Buchmesse 2005 geballt auf.

Insbesondere die Kurt-Wolff-Stiftung fördert die Kleinverlagskultur. Unter anderem erscheinen zur Frankfurter Buchmesse in einer Auflage von 20 000 bis 30 000 Exemplaren rund vierzig unabhängige Verlage in einem gemeinsamen Buchkatalog unter dem Label "Kurt-Wolff-Verlage" (gestaltet an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig).

Auf Initiative der Verlage KOOKbooks und Blumenbar fand im Mai 2005 in Berlin ein "Treffen junger Independent-Verlage" statt, das Erfahrungsaustausch sein und stärker vernetzen sollte.

Das jährliche Kolloquium des Instituts für Buchwissenschaft der Universität Mainz und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hatte im Januar 2006 das Thema "Neue, unabhängige Verlage als Chance für den Verlagsstandort Deutschland?" (Vorträge online zu hören, s. Institutshomepage).

Bei der Leipziger Buchmesse 2006 organisierten verschiedene Independents gemeinsam eine "Leseinsel junger Verlage" und auf der Frankfurter Buchmesse war ein "Literaturforum der unabhängigen Verlage".

Darüber hinaus gibt es jedoch eine längere Tradition von unabhängigen, Klein-, Underground- oder Independent-Verlagen. Ohne jetzt wieder eine Liste zu nennen, sei auf die Mainzer Minipressen-Messe verwiesen, die als Kleinverlagsmesse eine mittlerweile über 30-jährige Geschichte hat.

Liste der Independent-Verlage im deutschsprachigen Raum

Verlage, die sich selbst zu den jungen Independents zählen oder in der Presse als solche benannt werden:

Weblinks

Wikipedia
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